2015: SM-Regeln

Mein SM-Leben führt entlang einer immer größer werdenden Zahl an Regeln.

Um mir meine Position jeden Tag aufs Neue aufzuzeigen, verfasste sie das Manifest, Regeln, die der Helene Neith, der Herrin, die Sklave zu jeder Zeit zu beachten hat.
Im dunklen Zeitverlust der Isolationskiste lernte ich die Regeln ihres Manifestes auswendig. Nun lebe ich es.

Zudem schränkt sie meinen Alltag immer mehr ein, zieht immer engere Linien um mich, reduziert meine Bewegungsmöglichkeit und kontrolliert meinen Radius. Bodenringe in ihrem Schlafzimmer und unserer Küche, Kette, wahlweise zwischen 20 cm und 3 Meter Länge geben mir meine persönliche Freiheit vor.

Unterhalb des Bauches habe ich stets nackt zu sein:
Jederzeitiger Zugriff, jederzeitige Kontrolle und ungehinderte Sicht auf meine Scham.

Meine Herrin habe ich grundsätzlich zu siezen,
Ausnahme: Ahnungslose Freunde und Familie.
Zur Begrüßung und zur Verabschiedung habe ich ihre Füße zu lecken.
Manchmal auch ihre Straßenschuhe.

Den Domina-Kuss empfange ich täglich unzählige Male, entweder direkt in meinen Mund oder aus der Hand meiner Herrin, dann füttert sie mich mit ihrem Speichel wie ein Tier. Fast täglich kommt es vor, dass ich ihren Speichel vom Boden lecken darf, oder sie meine Getränke, meinen Caffe, mein Wasser damit veredelt.
Mit einem Edelstahltrichter ausgestattet, entleert sie sich in mir oder stellt mir ihren Sekt bereit. Jeden Tag. Bei der täglichen Morgentoilette darf ich ab und zu weitere leichte Hygienedienste übernehmen, um mich an diese Themen heranzuführen.

Um das mir rechtlich mögliche auszuschöpfen, damit meine Herrin meinen festen Willen erkennt, mich ihr vollkommen und unwiderruflich zu unterwerfen, verschuldete ich mich ihr gegenüber sehr hoch,
Bald nimmt die Herrin mich zu ihrem Ehesklaven, dann darf ich ihren Namen annehmen und ihr Zeichen tief in meiner Haut tragen.
Ich bin nun zu ihrem Eigentum geworden, schaute so lange nach vorne, wartend, voller tiefer Aufregung, um nun zu erkenne, dass ich selbst im Rückblick bereits vollkommen, unwiderruflich transformiert der Sklave einer Domina bin.

Voller Sachlichkeit darf ich mich meiner Herrin gegenüber tabulos nennen.

So, jetzt geht es ab zur Arbeit, das Kunden-Laptop ist bereits eingeschaltet, erste E-Mails beantwortet. Heute wird es ein nicht ganz so langer Tag, denn heute kommt die Herrin zu Besuch in mein kleines Apartment, das ich für die Projektzeit vor Ort beim Kunden beziehe.

Irgendwann kommt die Nachricht von meiner Herrin, wann sie mich nackt, kniend hinter der Eingangstür erwartet.


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Kommentare:

  1. Wann hast du den Entschluss getroffen, dich gegenüber deiner Herrin zu verschulden?
    Wie kam das? Ist das nicht ein unheimlich großer Schritt der durch Vernunft immer blockiert wird?
    Und wie hat Sie darauf reagiert?

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  2. Wer Sklave sein will, muss Entbehrung und Verzicht üben und darum betteln. Geld ist immens wichtig, dieses als Sklave in jedem Fall abzugeben und zu verlieren, und zwar alles.

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