2015: Nach der Verehelichung ein Jahr Keuschhaltung

Ich bin zu einem willfährigen Fußlecker geworden, der seine Persönlichkeit verliert, es merkt und sich wohlfühlt.

In meinen härtesten Träumen habe ich mir dieses Leben vorgestellt, davon geträumt, als kahlgeschorener Sklave nackt oder in Gummi gehalten zu werden, von meiner Herrin, die mich ehelichte, ein verschlossenen Halsband als Zeichen ihres Eigentums umgelegt zu bekommen.

Ich träumte davon, ein TPE-Leben an der Kette zu verbringen, im Käfig, oder noch viel schlimmer, in einer dunklen, engen Isolationskiste, einer Black Box, ein CIS-Leben in Gefangenschaft, als Sex Sklave einer Domina, als Kriecher der zum Zeichen seiner Unterwerfung die Füße seiner Herrschaft lecken muss, der den Kot zu fressen hatte, den die Herrschaft ihm hinterlässt, der sich vom Urin seiner Herrin ernährt. Ich träumte davon, grundlos ausgepeitscht zu werden, misshandelt und gefoltert, als Sklave gehalten zu werden, dem sein Hab und Gut entrissen wird, der alles an Besitz abzugeben hat, kein Eigentum besitzt und keinerlei Entscheidungen mehr trifft, kein eigenes Geld zur Verfügung hat und von seiner Eheherrin entmündigt wird, sie also zu seinem Vormund ernannt wird.

Nun schaue ich in den Spiegel und sehe einen Sklaven, mich, mein altes Ich, sehe ich nicht mehr, erkenne mein Spiegelbild nicht mehr, nun bin ich Sklave geworden, habe kein Spiegelbild mehr, lebe und arbeite für meine Eheherrin, führe ein Leben unter ihr, so, wie sie es für mich vorsieht, entwirft.

Ja, dank der Geduld und unheimlichen Begabung meiner Eheherrin bin ich nun so klein, aus mir ist ein willfähriger Sklave geworden. CIS hat seine Bedeutung, wir leben es jetzt, Unterwerfung, vollkommen, unwiderruflich.

Das alles ist eingetreten, nein, eine Sache ist nicht eingetreten, mein gesetzlicher Vormund ist meine Eheherrin nicht, ich wäre jederzeit dazu bereit.

Vorhin erwähnte ich vor der Eheherrin genau diesen Umstand, dass ich nun das lebe, wovon ich mein gesamtes Leben lang träumte.

"Und? Wie fühlt es sich an?" fragte meine Eheherrin.

Es fühlt sich komplett anders an, als in meinen Träumen, meinem Kopfkino, meinen Wichsvorlagen, denn es fühlt sich besser an, es ist real, unfassbar fassbar, haptisch, emotional, schmerzhaft, degradierend, demütigend, voller Stolz und Endgültigkeit, ausweglos, gefährlich, dreckig, unvorhersehbar, Panik lauert überall, meine Eheherrin wird von Tag zu Tag größer, mächtiger, unheimlicher.

Nun bin ich Ehesklave und seit meiner Verehelichung hält meine Eheherrin mich keusch, wir haben die Keuschhaltung wieder für uns entdeckt, trotzdem meine Eheherrin Bedürfnisse hat, die ich befriedigen durfte - jeden Tag. Als Sex Sklave einer Domina wurde ich jeden Tag benutzt, missbraucht, um meine Eheherrin zu ihren Höhepunkten zu begleiten. Als Sex Sklave einer Domina hatte ich jeden Tag mindestens einen eigenen Höhepunkt, der zwar von den Bedürfnissen der Herrin gesteuert wurde, aber meinem Körper eben auch einen Orgasmus verschaffte.

Während dieser vielen Monate lernte ich, auch nach einem Ejakulieren fest, tief und willfährig im Thema zu bleiben, egal, ob ich gekommen war, oder nicht.

Diese Zeit ist nun vorbei, denn bis zum ersten Hochzeitstag wird meine Eheherrin mich keusch halten, mir keinen eigenen Höhepunkt mehr zugestehen. Seit drei Wochen lebe ich nun in vollkommener Keuschhaltung, und habe erkannt, dass es meiner Neigung entspricht, meinem tiefen Bedürfnis als Sklave, keine eigene Sexualität mehr auszuleben, es zu wollen und nun zu dürfen.

Doch ich bin mir sicher, irgendwann in diesem mir nun bevorstehenden Jahr der Keuschhaltung wird der Tag kommen, an dem ich es auch muss, an dem ich voller Geilheit und Trieb vor meiner Herrin kriechen werde und sie um Erleichterung bitte. Dann muss ich keusch leben, und ich weiß nicht, ob mir meine Eheherrin nach einem Jahr Keuschheit einen Höhepunkt schenkt.

"Nach einem Jahr deiner Keuschhaltung werde ich dir nach allen Regeln der Kunst einen blasen, und für jede Minute, die du es aushältst und nicht kommst, wirst du im darauf folgenden Jahr einen Orgasmus haben dürfen".

Ich merke, wie willfährig ich werde, wenn meine Herrin mich keusch hält, jeden Tag wird es schlimmer mit mir, ich benehme ich wie eine kleine Nutte, die unbedingt benutzt werden will, die sich anbiedert, um an ihren Sex zu gelangen, die Sex als Waffe einsetzt, um das zu erlangen, wonach sie strebt.





Kommentare:

  1. Hallo Michel,

    ich bin unglaublich beeindruckt von dir, deiner Entscheidung und natürlich vor allem auch von der Konsequenz deiner Eheherrin, mit der Sie dich bis zu diesem Punkt geführt hat. Und frage mich, wohin Sie dich noch bringen wird.

    In der SZ bewundere ich das Profil Deiner Eheherrin schon sehr lange. Aber erst nachdem ich über dein Profil auf diesen Blog gestoßen bin und alle Beiträge hier gelesen habe, begreife ich, wie weit ihr gegangen seid. Das Lesen der Texte hat unglaublich viel ausgelöst, immer wieder habe ich gespürt, was für eine Fantasie und eine Sehnsucht nach dem Erleben der von dir beschriebenen Situationen entsteht. Dein "Zimmer", die 12 Stunden Isolation, der Gummianzug (und die Beschreibung des noch kommenden neuen Anzugs), die Willkürlichkeit der Strafen, das komplette Abgeben Deiner Persönlichkeit... so viele Momente und Eindrücke, die ich mir auch zu (er)leben wünsche...

    Sei herzlich gegrüßt, ich bin gespannt auf alle kommenden Einträge hier,
    Andreas

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    1. Hallo dark azaz,
      vielen Dank für deine Worte, ich freue mich, das dir gefällt, was du liest.
      Der Wunsch, die Fantasie sind es, mit denen alles beginnt, im Kopf, tief vergraben, in meiner Eheherrin fand ich jemanden, mit dem ich diese Welt ins Reale ziehen darf.
      Wir stellen uns unseren Filmen und weil sie unseren Kopf so sehr befeuern, wollen wir sie allesamt einladen, Teil unserer Realität zu werden.
      Daran arbeiten wir. Ich kann und will kein anderes Leben leben, die Chance, dieses Privileg, lässt mich klein und ehrfürchtig werden.
      Grüße
      michel

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  2. Hallo Michel,

    vielen Dank für deine Antwort! Ja, im Kopf beginnt es... aber es macht großen Mut zu lesen, dass solche Begegnungen real möglich sind - auch wenn es ein seltener Glücksfall ist. Ich bewundere den Mut und die Konsequenz von Deiner Eheherrin und dir zu dieser Lebensform so sehr.

    Herzliche Grüße,
    Andreas

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  3. Hallo Andreas,

    Ich danke dir.
    Wir leben diese Möglichkeit, die sich uns bot, bietet, ergriffen diese, lassen sie nicht mehr los.

    Liebe Grüße
    michel

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