Persönlichkeit?

Wie verhält es sich eigentlich mit meiner Persönlichkeit?

Meine fortschreitende Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen oder gar treffen zu wollen, tritt immer mehr in den Vordergrund, wurde zuerst von uns beiden massiv initiiert, auf den Weg gebracht. Doch mittlerweile sind wir genau dort angekommen, und sie lässt nichts mehr zu, was auch nur ansatzweise davon abweicht.

Zudem verliere ich den menschlichen Drang nach Freiheit, mit meinem Bekenntnis, ein Leben als Sklave führen zu wollen, habe ich diesen Drang bereits verloren, abgegeben, eingetauscht gegen ein Leben in Abhängigkeit, Gefangenschaft, gegen ein Leben im Käfig und in Kettenhaltung.

Einerseits bleibt mir eine Persönlichkeit, auch bleibe ich individuell, jedoch hat sich dann meine gesamte Persönlichkeit grundlegend verändert. Ich kann behaupten, dass meine einstige Persönlichkeit nahezu vollständig entfernt wurde, ich von dem, was ich einmal war, nicht mehr lebe.

Persönlichkeit? Ja, aber grundlegend verändert, die alte entfernt, eine neue eingerichtet.

Alles hat sich verändert, meine gesamte Erscheinung ist nun das Ergebnis der Einflussnahme meiner Eheherrin, sie legt fest, wie ich erscheine, Kleidung, Frisur.
Meine Individualität, das was mich charakterlich ausmachte, Merkmale und meine Besonderheiten, mein gesamter Auftritt wurde entfernt, ersetzt durch vollkommen andere Parameter.

Das, was mich persönlich kennzeichnet, hat mit meinem alten Leben nichts mehr zu tun.
Meine Persönlichkeit ist nun die eines Sklaven geworden, der nichts eigenes mehr hat und dem eine neue Persönlichkeit gegeben wurde.

Was mir wesentlich mehr auffällt, ist der Umstand, dass ich kaum noch etwas als persönlich ansehe, ich bin so in meiner Position angekommen, dass ich mein Leben als Sklave ausschließlich meiner Herrin widme, ihr dieses Leben sogar gehört. Es mag zu bedeutungsschwanger klingen, aber in einer SM-Beziehung gibt es irgendwann den Punkt, an dem man erkennt. was man wirklich will, erwartet vom Leben, vom eigenen Leben. Diese letzte Selbstbestimmung kann einem nicht genommen werden. Ich entschied mich, kein eigenes Leben führen zu wollen, sondern ein Leben in vollkommener und unwiderruflicher Unterwerfung.

Davor muss mich niemand beschützen

Im Gegenteil, wenn ich unten am Boden krieche und Hunger habe und Durst verspüre und ein alter Mann sich zu mir herunterbeugt, um mir ein wenig Wasser zu geben, er voller Mitleid mit mir meine Herrin ansieht, fühle ich mich wohl. Mitleid, so sehe ich es jetzt, ist ein Gefühl, das ich gern annehme.

Wenn anstsatt mit mir, in meinem Beisein über mich geredet wird, zeigt es mir, wie glücklich ich bin, meine Position gefunden zu haben.

Den Schritt weg vom Status Mensch, hin zum Sklaven, zum realen Sklavenleben, ist für mich von großer Bedeutung.

Und D.E.B.R.I.S hat auch in dem Punkt recht, dass Sklaven anfangs über die eigene sexuelle Lust gesteuert werden können, um sie daraus dann in die Abrichtung und in reale Versklavung zu überführen.

Immer weniger Rücksichtnahme, immer engere Korridore für mein eigenes Leben führten dazu, dass es auch mir immer selbstverständlicher erscheint, meine Freizeit nur noch in K-Verwahrung zu verbringen, von ihr, der Eheherrin, verwahrt zu werden.

K.K.K.K.K. - Kiste, Käfig, Kette, Kollier, Kerker

Mein eigenes Interesse, Zeit frei oder selbstbestimmt zu verbringen, hat bis zur Unkenntlichkeit abgenommen, wurde langsam und nun endgültig aus mir entfernt. Jedoch weiß ich nicht, ob es irgendwann einmal wiederkommt, wenn wieder andere Zeiten anbrechen.

Die Isolationskiste, der Strafkäfig, die Kette, das verschraubte Eisen-Kollier, der Kerker, SM-Alltag, jeden Tag. Kaum zu fassen. Ich fühle mich wohl.

Trotz aller Ziele, Wünsche, Neigungen, weiß ich mittlerweile nicht mehr, was morgen ansteht.



REAL-SM

Kleiner werden

Veränderungen standen an, immer wieder, fast zu jeder Zeit, unsere Entwicklung schreitet voran.

Für mich werden diese Veränderungen am Deutlichsten, wenn ich mich in einer neuen thematischen Situation wiederfinde, die es so vorher noch nicht gab.

Wo kamen wir her?

Gestartet sind wir aus dem gemeinsamen Bekenntnis der gemeinsamen Entscheidung, der vollkommenen Ehrlichkeit, Hindernisse, Ängste, Ablehnungen und Schwierigkeiten genau sofort zu kommunizieren, wie Wünsche, Sehnsüchte, Anspruch und Neigung. Das, was wir wollten, wozu wir uns verabredeten, durfte keine Geheimnisse haben und sollte von uns beiden zugestimmt werden.

Das war der Anfang

Unser Lebensmodell jedoch wollte schnell eine etwas andere, davon abweichende Führung von Kommunikation, Inhalt und Wissen, "50:50" und "gleiches Recht für beide" passten da einfach irgendwann nicht mehr hinein. Und so verlagerten sich die einst gleichverteilten Pole, um das abzubilden, was wir leben wollten. Aus 50:50 also wurde erst einmal 60:40, und dividierte sich im Laufe der vergangenen Jahre immer weiter auseinander, 70:30, 75:25. Den Übergang der einzelnen Entwicklungsstufen habe ich nicht bewusst wahrgenommen, vielleicht gab es dieses 80:20 Plateau, ab dem ich erkannte, dass mein tatsächlich gelebter und von ihr akzeptierter Einfluss keine große Rolle mehr spielte, sie sich immer mehr an Land aneignete, mir meinen Bereich immer kleiner absteckte.

80:20: "Du kannst das Wochenende auch gern in der Kiste verbringen!"

Kleiner werden also war die Spirale, in der ich mich befand, es auf einmal wahrnahm - schätzungsweise 80:20, denn auf einmal erhielt es eine von ihr ausgehende gewaltbereite Ernsthaftigkeit, eine alltägliche, sehr dominante Überlegenheit.

Meinen Geist stutzte sie, indem sie begann, mir immer mehr, immer öfter physisch massiv zu drohen. Das wirkte, ich hatte Angst, 40 oder 50 Stunden in die Kiste gesperrt zu werden, nur weil ihr etwas nicht passte, ich verbotenerweise Kritik übte oder mein Ton ihr gegenüber unangemessen war.

Die physischen Drohungen wirkten

Durch diesen physischen Druck, meine Angst davor, so lange, so extrem weggesperrt und isoliert zu werden, unendlich viele Stunden in Enge und Deprivation verbringen zu müssen, festigte sie meine psychische Abhängigkeit ihr gegenüber.

Damit zeigte sich erstmal der Pfad, den wir beschritten, er nahm erstmals konkrete Form an:

Erster Schritt:  Unten fängt es an. Ich musste mich zuerst und ganz alleine ganz unten einfinden, es wollen, zeigen, es zu wollen, kriecherisch, hündisch, willfährig. Ich musste die Tests bestehen, die sie ansetzte, testete, ob ich es tatsächlich unten aushalte, sie mir zeigt, dass mein eigener Wille von immer geringerer Bedeutung werden wird. Ich bestand die Tests und ich versagte auch, wollte es aber unbedingt, und so durfte ich es immer wieder zeigen und beweisen.

Zweiter Schritt: Die Position oben ausbauen, indem durch Erziehung und Verbote psychische Einflussnahme ausgeübt wird, Kontrolle und Führung, jedoch noch unter dem Aspekt der Erziehung, als das Einbeziehen des Erzogenen unter Berücksichtigung seines Individuums. In dieser Phase ist sie sehr auf mich und meine Belange, meine Fähigkeiten und mein Versagen eingegangen, nahm mich mit, setzte sich zu mir, unterstützte mich.

Dritter Schritt: Verengung und Reduzierung vom eigenen Bewegungsradius, von Freiheiten, Selbst- und Mitbestimmung, um den Zuschnitt des Bereichen einzuleiten, der schlussendlich erreicht werden sollte. Jetzt jedoch ging es nicht mehr um Erziehung, sondern um Abrichtung, also um das Erreichen von Zuständen, unabhängig und entkoppelt von meinem Wohl und meinen Fähigkeiten, es ging nur noch darum, zu funktionieren. Jede Form der Gegenwehr, und sei es nur ein Zucken mit meiner Augenbraue, führte sofort zu massiver Strafandrohung. Den letzten, schweren Weg, den sie mit der Psyche in mich hinein ging, schnitt sie sich mit der Drohung und der Gewalt der Physis zurecht.

"Das Gespräch ist beendet, gehe mir aus den Augen, ab in die Kiste, ich will dich nicht mehr sehen!"

Damit war es dann soweit, mein Kleinerwerden erreichte damit seinen bis dahin geltenden Höhepunkt, ich hatte keinen Einfluss mehr, verbrachte immer mehr Zeit in der Kiste oder einfach an der Kette. Nur, weil es immer einmal wieder Frage gab, zu deren Beantwortung ich meine Einschätzung abgeben durfte, nein, sollte, landete wir zu dieser Zeit bei der Verteilung 90:10. Zwar fühlte es sich für mich wie 100:0 an, doch es gab eben diese Bereiche, die es noch immer gibt, in denen sie auf meine Einschätzung großen Wert legt. also 90:10.

90:10 - weiter nach unten geht es an dieser Stelle für eine Ehe kaum

Irgendwann dann äußerten sich diese Veränderungen in Kleinigkeiten und scheinbaren Nebensächlichkeiten. Ich stehe so dermaßen unter ihr, dieser Umstand ist zu täglicher Normalität geworden, zu unserem Alltag, SM-Alltag. Ihre SM-Erziehung führte zu dieser alltäglichen Wahrnehmung.

Morgens, wenn ich neben ihr wach werde, versuche, mich ihr zu nähern, ihr jedoch nur so nahe kommen kann, wie meine Halskette es zulässt, und diese verdammte Kette ist extrem kurz. Ich bewege mich in ihre Richtung und spüre, dass die Kette unter Spannung steht, ich rieche sie, sie liegt da, und ich kann sie selbst unter größten Anstrengungen kaum erreichen, strecke meine Zunge heraus, berühre ihren Arm, der eng anliegend neben ihrem Oberkörper liegt. Ich berühre den Spalt zwischen ihrem Arm und dem Oberkörper, will ihre Achseln lecken, ihr so meine Unterwerfung und Hingabe zeigen, aber es reicht kaum aus, um mit meiner Zungenspitze gerade so den Spalt berühren zu können. Morgens liest sie gern oder sieht ein wenig fern,

Sie bewegt sich nicht, reagiert nicht

Dann bleibe ich mit angespannter Kette neben ihr liegen und lege mein Gesicht an ihrem Arm. Der Fernseher läuft, sie sieht sich eine neue Folge von Löwenzahn an. Plötzlich greift sie mit ihrer Hand nach meinem Schwanz, umfasst ihn, beachtet mich aber nicht weiter. Dieser Griff durchzog sofort meinen gesamten Körper, klein, ich nahm mich kaum wahr, umfasste ich ihren Arm, leckten an ihrem Oberarm, mein Halsband, die Kette, zogen an mir, ich spürte, angekettet zu sein, neben ihr, in ihrem Bett. IHre Hand war die gesamte Zeit über an meinem Schwanz, umfasste ihn, immer wieder zog sie ihn hoch und runter, sanft,ruhig, viele Male, dann kam wieder ein heftiger Griff und ich stöhnte, sie zog dann meine Vorhaut einmal komplett nach hinten, um dann wieder viele Male sanft und ruhig ihn nur zu berühren, bis sie wieder einen Griff voll durchzog, ich wieder laut stöhnte, ihren Oberarm leckte.

Eine ganze Weile ging das so

Angekettet lag ich neben ihr und war durchströmt von dem Gefühl der Lust, davon, dass sie mich berührte und mir diese Gefühle schenkte, mich dabei zwar komplett missachtete, mir jedoch ihre Hand für diesen großen Moment schenkte. Ich war so erregt, nahm mich nur noch in diesem Gefühl der Erregung war, und klein, verdammt klein, so klein, wie nie zuvor.

Sie berührte mich, ohne ihre eigene Lust dabei einzufordern, und ohne mich zu beachten, für mich war es ein unbeschreibliches Gefühl - auch wegen dieser kleinen Persönlichkeit, die ich in diesem Moment einfach war.

Herrin. Stop.

Natürlich durfte ich keinen eigenen Höhepunkt haben, jedes Mal, wenn sie mich benutzte, hatte ich vor meinem Höhepunkt abzubrechen, die Herrin darüber in Kenntnis zu setzen, dass mein Höhepunkt nun unmittelbar bevorstand. Sofort hörte sie auf, nahm ihre Hand von meinem Schwanz und schaute weiter fern, Löwenzahn.

Enthaltsamkeit und Keuschhaltung

Glücklich und befriedigt lag ich an der Kette neben ihr, fühlte mich mittlerweile tatsächlich auf gewissen Weise sexuell befriedigt - auch ohne Orgasmus, ohne Höhepunkt. Ja, die Erregung bleibt zurück, auch das Gefühl der Geilheit, aber dazu gesellt sich dieses sklavische Gefühl, etwas besonderes erlebt haben zu dürfen.

"Ich bin klein geworden, Herrin, oder?" 

"Jaa, Stück, das bist du!"


Real-SM

Die Isolationsbox rückt mit einem neuen Mann wieder in den Vordergrund

Die Isolationsbox, die Kiste, die die Herrin hat anfertigen lassen, um mich wegzusperren, zu isolieren, in Deprivation zu halten, rückt wieder mehr in den Vordergrund.

SM, unser Thema, ist ein gewaltiger Wechsel, in steter Bewegung, einzelne Bereiche kommen, tauchen plötzlich wieder auf, sind dann da, so mächtig, intensiv, nehmen dann wieder alles ein, beherrschen mich, meinen Radius, meine gesamte Art, zu leben, wie ich von ihr gehalten werde.

Irgendwann sind sie gesetzt, diese Themen, kaum mehr wegzudenken, im alltäglichen Einsatz, SM-Alltag, SM-Erziehung. Erst wenn sie wieder in den Hintergrund treten, gar verschwinden, nehme ich die Erleichterung wahr, die dann eintritt, wenn sie nicht mehr an mir oder mir stattfinden.

Als Sklave freue ich mich über jede Form der Herabsetzung, der körperlichen und geistigen Einwirkung, Führung, Lenkung und Vorgabe. Meinen Körper und meinen Geist sehe ich einfach gern ganz unten, am Boden, der rücksichtslosen, sadistischen, dominanten Abrichtung, Verwendung und Verwahrung ausgesetzt. Ja, das ist mein Leben, das ich um jeden Preis zu leben bereit bin, das mich ausmacht, an ihrer Seite, unter ihr verbleiben zu dürfen.

Dennoch fühle ich diese Erleichterung, wenn sie eine ihrer Maßnahmen nach langer Zeit der Einwirkung auf mich, wieder zurückzieht, in der Stärke und Strenge zurückfährt oder es ganz von mir ablässt. Dann nehme ich die Last wahr, die diese Maßnahme für mich bedeutete, dann, wenn sie von mir abfällt. So lange ich diesen Maßnahmen ausgesetzt bin, trage und ertrage ich sie, lebe in ihnen und lebe mit ihnen, denn sie sind Teil unseres Lebens, unserer Beziehung, unserer SM-Ehe.

Die Isolationsbox ist eines dieser Instrumente, dieser Einwirkungen, die in ihrer Intensität immer wieder wechselt. Die Isolationsbox ist eine der schlimmen Restriktionen, die mich auf besondere Weise empfindlich treffen und bestialisch auf mich einwirken. Die Kiste zerstört in langsamer und unedler, niedriger Weise den Radius meiner Selbstbestimmung, und entmenscht auf ihre einfache Art.

Nun ist sie wieder verstärkt da, wird von der Herrin in den Vordergrund gerückt, meine Zeiten, die ich isoliert und weggesperrt in der Kiste verbringe, nehmen zu.

Ein neuer Mann in ihrem Leben macht sich zudem gerade interessant, sehr interessant, trifft sie ihn, sperrt sie mich weg und entzieht mit sämtliche meiner sensorischen Sinne. Während sie sie mit ihm oben, im Licht, in der Sonne, trifft, hocke ich nackt in vollkommener Dunkelheit, in dieser Enge, weit weg, irgendwo auf dem Land, an einem Hof, in einem Zimmer, im dem die Isolationsbox steht.

Dieser Mann, weiß, dass es mich gibt, er weiß jedoch nicht, was für eine armselige Kreatur ich bin, die weggesperrt in einer Isolationskiste von seiner Ehefrau gefangengehalten wird. Betäubung scheint nun wieder in den Hintergrund gerückt zu sein, das Kollier, für die schwere Kettenhaltung, findet dafür nun wieder vermehrt Platz an meinem Körper.

Manchmal ist der Schmerz kaum auszuhalten, wenn ich in der Kiste liege, das schwere Eisen um Hals, Hand- und Fußgelenke, verbunden mit einer sehr kurzen Eisenstange, die sie mir vorne vor den Bauch legt und alles an Eisen damit verschließt. Wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt, komme ich mir dann vor, nur, dass ich in der Kiste von niemandem gesehen, gehört, wahrgenommen werde, wenn sich das Eisen in meine zusammengekauerten Gelenke presst.

Ich empfinde diese Umstände meines Lebens als wundervolles Modell, in dem ich voller Glück kaum fassen kann, dieses Leben leiden zu dürfen. Ich bin Sklave, würde ich einmal behaupten, feststellen, voller Lust auf diese Herabsetzung.

Die Herrin kocht

Ich sitze am Tresen, schaue ihr zu, sie sieht umwerfend aus, in schwarz gehüllt, worin sonst, enge Jeans, hauteng, nackte Füße, fast, Havaianas an, rote Nägel, perfekte Zehen, dünne Fesseln, Paris Paris, oben die linke Schulter frei, ihren Rücken zeigend, den Ansatz zu ihrem Arm, was für ein Anblick.

Heute kocht sie für uns, es gibt frische Lasagne, Rinderhack, Butter, Milch, Mehl, Pulpa de Tomate, Bechamel, Parmesan, Zwiebeln, frischer Knoblauch. Dazu trinken wir Wein, Rotwein, Primitivo di Manduria, Conte Di Campiano.

So oft zieht es mich herunter zu ihren Füßen, ihren Zehen, diese einfach nur lecken dürfen, ist alles für mich.

Heute belohnte sie mich, denn gestern hielt ich durch, sehr lange, fünf Stunden, erhielt meine erste Kennzeichnung, doch darüber schreibe ich später.

Meine Belohnung war von atemberaubender Erregung

Ihr Hof- und Stiefelknecht war an diesem Wochenende bei uns, arbeitete für die Herrin, beide kommen sich immer näher, er ist fester Teil des Hofes geworden, gehört zur Herrin. Er dient ihr, sie genießt ihn, das, was er erschafft.

Ich durfte mich heute bis 15:00 im Internet herumtreiben, im Blog, auf Schmutzseiten. Um 15:00 sollte ich nackt und kriechend ins Studio kommen, nicht wissend, dass es eine Belohnung für mich geben sollte.

Zuerst durfte ich Füße lecken, was für ein Genuss, anschließend fixierte sie mich in X-Stellung auf dem Bett, so streng, so weit, dass ich mich gar nicht mehr bewegen konnte.

Ausgeliefert - in wunderbarer Weise

Dann nahm sie sich das Zentrum meiner Erregung, meiner Geilheit vor, meinen Schwanz, der immer größer wurde, von ihr eine Stunde lang Beachtung erhielt, mich immer erregter werden ließ, ich alles um mich herum vergaß, mich an unsere erste Begegnung erinnert fühlte, 2011 im Motel One am Michel.

Sie zog sich Latexhandschuhe an, bewaffnete sich mit einem Liter Silikon und diesem Höllenrohr, ein Noppenrohr aus Silikon oder Latex, das sie mir immer wieder über den Schwanz zog, einmal, zweimal, dreimal, viermal hoch und runter rieb, um es mir dann wieder abzuziehen, mich im Zustand extremer Erregung von hundert auf null reduziert zu wissen. Und das eine Stunde lang, eine Stunde lang X-Stellung, eine Stunde lang die Herrin zwischen meinen weit gespreizten Beinen, bekleidet mit Anstalt in weiß, kurzes, knappes Minikleid, Frau Doktor, meine Instanz. Der Höhepunkt, den sie mir gewährte, mein Höhepunkt, war von explosivster Stärke, nach ewigen Monaten durfte ich mich einfach einmal wieder nur auf meinen Höhepunkt konzentrieren, diesen so sehr genießen, was für ein Geschenk.

Abspritzen, dann geht es los

Leider befreite sie mich danach nicht, sondern legte meine Beine hoch über meinen Kopf, gurtete diese dann ans Kopfende, um mir einen dieser extrem dicken Analplugs zu setzen.

Durch den Höhepunkt wurde ich so sehr eingenommen, dass sie mir das erste Mal richtig wehtat, als sie mir den Plug setzte, zudem das erste Mal genau wegen dieses Umstandes meines Schmerzes nicht abließ von mir, denn sie drückte mir den Plug, trotz meines Schmerzes, einfach tief rein, zwar erst beim zweiten Versuch, den jedoch unterbrach sie nicht.
Es brechen nun einmal andere Zeiten an.






Übergang endgültige, irreversible Versklavung

Vorbei ist es wirklich dann, wenn jemand anderes tatsächlich uneingeschränkt und gegen deinen Willen über dich und deinen Aufenthaltsraum entscheidet und du dich dagegen nicht mehr zur Wehr setzen kannst.

Die Kiste, um in Isolation zu lernen,
gebrochen zu werden.

Der anale Verschluss für den körperlichen
Kontrollverlust.

Käfighaltung und Deprivation für harte
Abrichtungsphasen ohne Chance der Gegenwehr.

Kennzeichnung und Verwahrung - wo liegen die Grenzen?

Verwahrung - bis zu welcher Grenze? 

Verwahrung bedeutet in erste Linie Verlust.
Verlust von Freiheit, Zeit, Zeitgefühl, Mitbestimmung, Selbstbestimmung, sozialen Kontakten.
Aber auch Verlust von Nahrung, Reinlichkeit, Wohnung, Arbeit, Kreditwürdigkeit und Gesundheit?

Kennzeichnung - wo liegen die Grenzen?

Kennzeichnung zeigt Besitzstand, Eigentumsnachweis und Zugehörigkeit.
Hörig, fremdbestimmt, abhängig, fremder Gewalt ausgesetzt. Tätowierungen, Namen, Bezeichnungen, Datum, Regeln, Verhaltensweise, Konterfei, Symbole, nicht zu sehen oder auch sichtbar? An den Fußgelenken, Füßen, Händen und Armen? Am Hals und im Gesicht?
Verbrennungen, Brandeisen, Initialen, Ringe durch die Haut, im Intimbereich, im Gesicht, durch die Nase?
Oder ein großer Ring über dem Steiß? Eine Kette, um das Fußgelenk oder um den Hals tätowiert? Der Begriff Sklave auf den Körper tätowiert?

Wer legt Grenzen fest, wenn es sich doch um ein Sklavenleben handelt?

Weder der gesunde Menschenverstand, noch irgendwelche Gesetze, nicht einmal das Grundgesetz, legen Grenzen für ein Sklavenleben fest, einzig die Herrschaft sehe ich in der Pflicht, zumindest, wenn es sich um Versklavung handelt. Denn Versklavung als Umstand und Lebensform im SM bedient sich der Wortwahl unserer Vergangenheit, als Sklaverei alltäglich war, Teil unserer Gesellschaftsform.

Ein Sklave hat kein Mitspracherecht, erst wer das verinnerlicht hat, sich komplett abgibt, wird in der Lage sein, ein Sklavenleben zu führen. Oben und unten.

Welche Herrschaft hat Interesse an nachhaltiger Zerstörung ihres Eigentums hat?
Einfach nur so, weil ich es kann?
Und was passiert

Wo liegen generell die Grenzen?
Welche Grenzen?

Fragen über Fragen fragen.

Diese sollte jeder für sich einmal grundlegend beantwortet haben, um sich zu verorten, zu erkennen.


Themen dieses Beitrags: 
REAL-SM. Kennzeichnung, Verwahrung, Grenzen, SM, Sklavenleben, Abgrenzung zum BDSM.

Kettenabrichtung - jede Nacht

Angekettet ans Studiobett, alles ist unerreichbar weit weg von mir, ich war unartig, wurde deshalb ausquartiert. Kettenabrichtung findet zurzeit massiv statt, immer mehr findet alles meinen Willen statt und es drückt mich herunter. Doch dieser Herunterdrücken, dieses neue unten, fühlt sich mehr und mehr normal an, wie mein normaler Zustand, Umstand. Im Schlechterfühlen, im Kleingehaltenwerden, kehrt eine stumpfe Normalität ein, ein dennoch wohliges Gefühl von Heimat und Zuhause.

Die kurze Kette setzt mir so sehr zu, sie ist so kurz, dass jede Bewegung an meinem Hals zerrt, ich immerzu an sie denken muss, ich dadurch Ruhe lerne, mich abzufinden und ich erkenne, wie ich tatsächlich langsam immer mehr Sklave werde - psychisch und physisch. Ein unbeschreiblich gutes Gefühl von meinem Zuhause.

Abrichtung. Alles andere hat mittlerweile an Bedeutung verloren

Die Kette für meine Nächte.

Kurze Kette, Hundehalsband, verschlossen.


Jede Nacht verbringe ich an dieser kurzen Kette.
Themen dieses Beitrags:
REAL-SM. Kettenhaltung. Abrichtung. Degradation. Abgrenzung zu BDSM?

Abrichtung über zwei Tage - 200 Schläge mit Stock und Peitsche

Die näheren Umstände dieser Abrichtung darf ich nicht erwähnen, mittlerweile gibt es Bereiche, die von der Herrin zensiert werden, für niemanden zugänglich sind, mehr und mehr zudem auch nicht mehr für mich. Der Umstand, Macht zu trennen, abzugeben, zu entziehen und einzusetzen, hielt für eine lange Zeit immer mehr Einzug in unser Leben. Doch nun wirken Maßnahmen auf mich ein, die den Abschluss dieser Phase bedeuten könnten, weil ich dem, was die Herrin vorgibt, endgültig nichts mehr entgegenzusetzen habe. Zu sehr hat sie die Abrichtung festgesetzt, viele Bereiche unseres Lebens eingenommen, bis es irgendwann alle sein werden.

Zwei Eigenschaften jedoch lassen sich eindeutig nicht leugnen: Ich wurde übel zugerichtet. Masochist bin ich nicht.

Abrichtung: Innerhalb von zwei Tagen erhielt ich über 200 Schläge

Am ersten Tag hielt sie das geflochtene Leder in ihrer Hand, zuerst setzte sie mir jedoch anal massiv zu, penetrierte mich mit allem, was sie vorfand, steckte es tief, tiefer, immer tiefer in mich hinein, zudem immer breiter, öffnete mich, weitere mich, versiegelte mich, um letztendlich ihre Faust tief in mir zu versenken, wieder und wieder.

Der neue XL-Plug, rein, raus,
immer wieder hart penetriert.
Handpuppe: Zum Schluss fistete sie mich,
füllte mich vollkommen aus.

Instrumente, die in mir waren und darauf
warteten, von mir gereinigt zu werden.

Es folgte die erste Auspeitschung. 100 Schläge mit der Snake, allesamt präzise ausgeführt, eine Vielzahl auf meinen Hintern, immer wieder deutliche Treffer zudem auf meinem Rücken. Das Schmatzen dieser Schlange trieb sie dazu, immer weiter zu schlagen, mich immer länger, immer heftiger, voll durchgezogen auszupeitschen. Langsam, Schlag für Schlag, setzte sie an, zog durch, und wartete ab, bis zum nächsten Schlag.

Für die Auspeitschung bewegungslos fixiert.

Ergebnis nach dem ersten Tag:
Zu viel Heilfleisch.


"Allein dein Heilfleisch hat dich vor größeren Wunden bewahrt - das werden wir morgen anders haben"

Der zweite Tag brach an und sie steckte mich wieder in die Gurte, fixierte mich wieder, bewegungslos lag ich da, erneut wartend, abgerichtet zu werden. Dieses Mal sollte es der Stock sein, dieses Mal sollte sie mir so hart zusetzen, wie nie zuvor. Anal verschonte sie mich an diesem Tag.

In Sätzen von jeweils zehn Schlägen führte sie mich dem Stock zu, schlug mit voller Härter, voll durchgezogen, auf mich ein. Ich hatte keine Chance, lag vollkommen ausgeliefert, wehrlos, fest vergurtet, auf dem Bett in ihrem Studio. Nachdem sie mir fünf dieser Zehnerblöcke verpasste, ich also 50 Stockhiebe erhielt, nahm sie den Ochsenziemer und setzt diesen an. Bereits beim ersten Schlag platzte meine von den Stockschlägen arg belastete und geschwollene Haut auf, Blut drang aus, das erste Mal in meinem Leben, dass meine Haut von den Schlägen aufplatzte, ich blutiggeschlagen wurde. Kein Maso.

Doch das war kein Grund aufzuhören

Warum auch? Genau das war das Ziel, mir das Blut aus dem Körper zu prügeln, mich physisch nach ganz unten zu treten, zu peitschen, zu schlagen.
Einige Male musste ich mich so sehr in meinen Fesseln winden, weil ich den Schmerz kaum aushielt, doch ihre Fixierungen, die sie mir anlegte, gaben keinen Zentimeter nach, sie hielten mich, demütigten mich, nahmen mir jede Form der Mitbestimmung ab, zentrierten mich unter ihrem Stock.

Niemals zuvor wurde ich so hart ausgepeitscht, wie an diesem Tag

Die weiteren 50 Stockschläge, die auf meine aufgeplatzte Haut trafen, waren kaum auszuhalten, der Schmerz setzte mir massiv zu, ihren Sadismus, den ich das erste Mal in dieser Form bei ihr sah, erregte mich, machte mich glücklich und geil, trotzdem ich mich in massiver Qual befand, wollte ich mehr, härter herabgesetzt werden, denn das war doch das Ziel.

Doch anstatt um Gnade zu winseln, bettelte ich um mehr Schläge 

Der zweite Tag: 50 Stockschläge, 10 mit dem
Ochsenziemer, dann weitere 50 mit dem Stock.

Aufgeplatzte Haut nach der Auspeitschung. 

Einen Tag später, noch angekettet im Bett.
Tiefschwarz, in der Mitte Wundfleisch.

Während dieser Auspeitschung habe ich erneut alles verloren, bin wieder kleiner, unbedeutender, kriecherischer herausgekommen. Das Ziel, mich in massiver Weise herabzusetzen, hatte sie erreicht und durch diese Abrichtung nachhaltig geschärft, verankert, manifestiert.

Freizeit, Arbeit, Leben

Freizeit, Arbeit, Leben, diese drei Aspekte des Lebens möchte ich einmal versuchen, in unsere Welt zu transferieren.

Freizeit

Zeit, über die ich frei verfügen kann.

Für mich grundsätzlich nicht mehr vorhanden, denn es gibt keine Zeit mehr, über die ich tatsächlich frei verfügen kann, weil die Herrin entscheidet. Ich darf Vorschläge machen oder um Erlaubnis bitten, Zeit alleine, nicht an der Seite der Herrin, verbringe ich jedoch arbeitend oder in Verwahrung.

Arbeit

Erwerbstätigkeit, Auftragsausführung.

Eindeutig exakt in dieser Form weiterhin vorhanden, ich gehe einer beruflichen Tätigkeit nach, verdiene Geld und bin für die Herrin in vielfacher Weise tätig, am Hof, im Haushalt, im Thema, im Internet.

Leben

Die Art, zu leben, Alltag, Lebensinhalt.

Woraus besteht mein Leben? Nehme ich eine große Frage wahr, die ich hier nur klein beantworte? Ich lebe in Versklavung, als Sklave, mein Sklavenleben jedoch ist das Allumfassende, das mich stets umgibt, beherrscht. Das zentrale Element meines Sklavenlebens ist zwar die Unterwerfung, sie jedoch ist das Produkt aus Abrichtung und Zeit. Abrichtung bestimmt mein Leben, ist mein Leben, alles dreht sich nur darum, wie und wann ich zu funktionieren habe. Abrichtung ist zu meinem Lebensinhalt geworden. SM-Alltag. Fremdbestimmt.

Verwahrung, Arbeit, Abrichtung


Küchenarbeit auch schon einmal mit
dem engen, breiten Ausgehhalsband,
an der kurzen Leine.

Themen dieses Beitrags: REAL-SM
Verwahrung, Abrichtung, Freizeit, Arbeit, Leben, SM-Alltag, fremdbestimmt, Ehesklave, Abgrenzung zu BDSM.

Ansprüche verblassen

Als die Herrin mich frug, ob ich im Büro noch genug Wasservorrat habe, verneinte ich, worauf hin sie mir zehn Euro gab, damit ich mir Wasser kaufen konnte. Sie griff nach ihrer Geldbörse, holte den Schein heraus und gab ihn mir, legte ihn mir hin, als wäre ich eine Hure, die bezahlt wurde, denn unmittelbar zuvor reagierte sie sich an mir ab, mich hingegen hielt sie enthaltsam. 

Zu Geld keinen Bezug mehr

Seit langer Zeit hatte ich nun wieder einmal Geld in Händen, merkte sofort, dass ich den Wert des Geldes langsam verlerne, denn alles, was bei uns eingekauft, bestellt oder beschafft wird, bezahl die Herrin von ihrem Geld. Das Geld, das ich für Sie verdiene, nimmt sie mir komplett ab, ein Taschengeld erhielt ich nur für die Projektzeit, die ich unter der Woche vom Hof abwesend war. Dadurch baut sie eine massive Abhängigkeit auf, denn mittellos gehalten, entzieht sie mir alles, belässt und weiß mich so, wie sie es für angemessen hält. 

Dennoch Genuss

Dass es mir an etwas fehlt, kann ich nicht sagen, trotzdem ich viel entbehre, meiner Lust nach Konsum nun nicht mehr nachgehen darf. Die Herrin sorgt für mich, was teilweise sehr kostspielig ist. Sie kauft mir meine Kleidung, meine Nahrung und bezahlt für mich, wenn sie mich zum Essen in ein Restaurant einlädt. Mir fehlt es also an nichts. Einzig der Umstand, dass ich für jeden Wunsch um Erlaubnis bitten muss, lässt erkennen, was aus mir geworden ist. Sklave. Abhängig. Wertlos ohne sie. 

Ansprüche werden weniger

Doch nun stelle ich fest, dass mir meine Ansprüche abhandenkommen, ich mit diesen sehr eng geführten Umständen glücklich lebe und sehr zufrieden bin. Trotzdem ich fast nichts eigenes mehr habe, vermisse ich nichts, ich lerne, keine eigenen Ansprüche mehr haben zu dürfen. Das jedoch fällt mir nicht einmal schwer. 

Ich trage ihre Kleidung, sie rasiert mir die Haare, die Autos werden von ihr getankt, beim Einkaufen bezahlt sie oder gibt mir fast abgezähltes Geld mit, gern auch mal weniger. 
Was mir bleibt, ist das Trinkgeld, dass sie mir ab und an zuwirft, die Reste, die ich ab und zu behalten darf. 



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Abschied von dem Alten - Abschied vom dem Ich

Meine Gedanken kreisen nur noch um meine Frau, Eheherrin und Domina.

Es mag daran liegen, dass ich sie liebe, vergöttere, jede Sekunde mit ihr verbringen will, sie der beste Mensch ist, den ich jemals kennenlernte, ich nun Teil ihrer Familie bin.

Es mag daran liegen, dass ich sie begehre, in ihr den puren Sex sehe, das Wahrgewordene meiner tiefsten Sehnsüchte, größten Phantasien und auch meiner Abgründe.

Diese Frau, ein Weib, eine Domina, eigentlich für einen wie mich lediglich ein Traum - doch nun ist sie meine Eheherrin

Seit fünf Jahren gehören wir zusammen, ich zu ihr, die Gefühle jedoch, die ich für diese Domina empfinde, werden jeden Tag stärker, intensiver. Zwar waren meine Gefühle für sie bereits am Anfang kaum zu überbieten. Doch das sollte tatsächlich erst der Anfang gewesen sein, denn das, was ich seitdem spüre, wird immer mehr, immer größer - höher, schneller, weiter.

Umgeben vom Glück der gelebten Sehnsucht

In besonderer Weise nehme ich jedoch meine sklavische Identität wahr, jeden Tag wächst auch diese, formt sich und formt mich zu einem unterwürfigen Wesen, das seinen Lebensmittelpunkt darin erkennt, zu dienen, Besitz zu sein, klein zu sein, das zu tun, was von ihm erwartet wird.
Wie soll ich es anders erklären, als damit, nichts anderes in meinem Leben mehr nachzufragen, zu benötigen, besitzen zu wollen. Hier und jetzt würde ich alles abgeben, um dieses Leben weiterleben zu dürfen. Mit den unfassbaren Schuldscheinen, Darlehensverträgen, tat ich bereits einen großen, unumkehrbaren Schritt in diese Richtung. Aber anstatt ein Gefühl von Angst oder Furcht oder Unwohlsein zu haben, vernehme ich vielmehr das Gefühl von Sicherheit, zu wissen, nun endlich, unwiderruflich Sklave zu sein. Der Schritt dorthin, es zu wollen und mit diesen Verträgen und anderen Mechanismen diesen Schritt aktiv zu unterstützen war leicht - ein paar Unterschriften, das war es dann. Doch nun werden mir die Konsequenzen dieses Schrittes langsam und immer mehr bewusst, ich sehe, wie sehr sich alles verändert und ich immer weniger werde in dem, was ich war.

Abschied von dem Alten - Abschied vom dem Ich

Denn seit diesen fünf Jahren bewegen wir uns im Thema, gleiten jeden Tag weiter hinein, bauen uns eine wirklich schreckliche Welt auf, in die gesellschaftlichen Werte von uns mit Füßen getreten werden, in der es keinerlei Errungenschaften der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gibt. Nein, in dieser Welt herrschen Gewalt und Versklavung, Unterwerfung und Gefangenschaft, Macht und Ohnmacht. Jeden Tag bauen wir an dieser Welt.

Eben kniete ich vor dem Weinregal in der Küche, füllte es auf, es steht neben der Tür zur Waschküche, vor dieser Tür, standen die Flip-Flops, die sie im Garten trägt. Voller Demut, Glück und Zufriedenheit nahem ich die Flip Flops und stellte sie ordentlich auf, fein säuberlich gepaart. Ich spürte, wie mich diese Gefühle durchzogen, mir ein so intensives und gutes Gefühl bescherten, einfach dort unten, am Boden zu knien, meinen Haus-Overall tragend, ihren Schuhen zu dienen. Das Gefühl, einfach, kriechend und klein zu sein, abgerichtet zu werden, einzig vom Thema umgeben, erfüllt mich so sehr.

In Ketten gelegt, sediert, missbraucht, weggesperrt mein Dasein fristen, warten, bis sie mich zu sich holt, um mich an ihre Füße zu kuscheln, diese lecken zu dürfen, während sie mich auspeitscht. Das ist Liebe, Ehe, unser Alltag..



Themen diese Beitrags:
REAL-SM: SM, Non-Ich, SM-Ehe, Ehesklave, Eheherrin, SM-Alltag, SM-Erziehung, Transformation, Domina, kein BDSM

Was haben wir erreicht?

Fünf Jahre sind wir nun im Thema, seit bald drei Jahren leben wir hier auf dem Land, auf einem Resthof, mit unendlich vielen Möglichkeiten, das Thema intensiv, dreckig, abartig, laut und pervers auszuleben.

BDSM-Hochglanzfilme wollen uns die Welt erklären?

Wir hatten die Idee, es vollkommen, uneingeschränkt, unseren Positionen entsprechend ausgestattet zu leben, ja, wir wollten es leben, nicht nur spielen, das Thema nicht nur in Minuten, Stunden, Tage oder Wochenenden zu definieren, nicht nur auf Parties oder in Clubs es ausleben.
Wir leben es jede Sekunde unseres Lebens, jeden Tag, Alltag, SM-Alltag. Der glatte BDSM-Hochglanzfilm sagte uns sehr schnell kaum noch zu, die vielen erhobenen Zeigefinger, die vorgeben wollen, wie es zu laufen hat für alle, Regeln, die von unten aufgestellt werden, vorgeben, was zu tun und zu lassen ist, was oben gedurft und wofür die das oben angeklagt werden. Sub als sexuelles Steuerungsinstrument in erster Linie weit verbreitet, bei männlichen Doms, die sich von unten steuern lassen. Dennoch freue ich mich für alle, die darin ihre Lust und Idee gefunden haben, belasse sie gern dort, weil ich genau das auch erwarte, jedoch noch nicht vernehmen durfte.
Behaltet eure Filme, eure Mappen, so wir die Unsrigen.

Ich bin zum bekennenden Fußlecker geworden, finde mich in vielerlei Hinsicht immer weiter unten ein, das Leben als Sklave ist in mir angelegt, das fand die Eheherrin heraus, immer mehr denke, empfinde, handele ich aus dieser Anlage heraus, erkenne, dass das meine tatsächliche Identität ist, mein gesamtes Leben über war. Erst jetzt jedoch, kommt das Leben in und aus dieser Anlage mehr und mehr zu Tragen, will und kann mein Leben vollkommen erfüllen.

Nicht nur ans Thema denken - sondern im Thema denken

Wir haben angefangen, im Thema zu denken, nicht mehr ans Thema, sondern uns aus dem Selbstverständnis unserer Positionen heraus gedanklich zu bewegen, voneinander weg, in die entgegengesetzte Richtung. Dadurch trennt sich das Thema an einer scharfen, vormals neuralgischen Sollbruchstelle, nämlich dem Unterschied zwischen Lust und Leit, zwischen Session und Abrichtung.

Hier stehen wir nun, ganz am Anfang unsere Augen leuchten, weil wir die Tür zu diesem Schritt nun aufstießen.

Gestern wurde ich für die Fehler, die ich machte, die Missachtungen und das Nichteinhalten ihrer Gesetze bewegungslos fixiert und hart ausgepeitscht. Keinen Ton durfte ich von mir geben.