Samstag, 18. März 2017

Psychische Fremdbestimmung: Sklaverei ist vollkommen natürlich und normal geworden

Nichts, was ich ihr noch entgegenzusetzen habe, warum auch, viel zu sehr liebe ich dieses Leben im Unten, unter ihr, zu ihren Füßen, von ihr dominiert, fremdbestimmt, geführt, erzogen, abgerichtet, gefoltert, verwahrt - und geliebt.

In den nun seit 2011 stattfindenden Prozessen meiner Erziehung und Abrichtung habe ich eine so große Veränderung vollzogen, die mich mir niemals auch nur ansatzweise hätte erträumen lassen, so sehr ist alles auf links gekrempelt worden.

Von innen nach außen

Ihr Wort hat Gewicht, ihrem Wort folge ich, egal, wohin, egal, wie weit, wie tief, wie schmerzhaft und wie demütigend. Ihr gehöre ich, das ist das stärkste Gefühl, das ich bisher in meinem Leben wahrgenommen habe.

Ohne sie bin ich aufgeschmissen, sie regelt alles, hat alles übernommen, Geld, Konten, Verträge, Wahl meiner Kleidung, meiner Sexualität, meiner Frisur. Wahl meiner thematischen, sklavischen Kennzeichnung, zudem die Wahl meiner Arbeitsstelle. Ich trage ihr abgelegtes Handy auf, fahre meistens das kleinere Auto, muss für jeden Aspekt meines Lebens zuerst um Erlaubnis fragen, habe keine Idee mehr von eigenständige Entscheidungen zu treffen. Ich sieze sie, natürlich, lecke ihr jeden Tag die Füße, als Zeichen meiner Unterwerfung, ich lebe als ihr Fußlecker, in der Öffentlichkeit demütigt sie mich gern subtil.

Dieses Leben liebe ich, zu sehen, dass mein Korridor immer enger wird, an dessen Ende es keinen Raum mehr geben muss. In ihr gehe ich vollkommen auf.

Ich tue, was sie sagt. Es gibt keine Konflikte mehr.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen