Montag, 20. März 2017

SM-Alltag: Sexsklave und Schwanzmatratze

Der Morgen beginnt für mich fast ausnahmslos als Sexsklave.

Sobald sie aufsteht, ich die Nacht entweder neben ihr verbrachte, oder sie mich an dem von ihr zugewiesenen Schlafplatz aufsucht, ziehe ich meine Bettdecke zur Seite, um mich ihr zu präsentieren. Nackt, angekettet, höchstens mit einem T-Shirt bekleidet, liege ich dann breitbeinig im Bett und fange an, mich zu rekeln, mich anzubieten.

Unsere alltägliche Positionierung im Tausch der Geschlechterrollen

Dieses Angebot nimmt sie jeden Morgen an, kommt zu mir, reißt mir die Bettdecke weg, legt mich komplett frei, um sich dann in beliebiger Weise an mir zu vergehen. Das geht so lange, bis ich nicht mehr kann, bis ich kurz vor meinen Höhepunkt stehe, der Zeitpunkt, an dem ich abbrechen muss, das erwartet sie. Orgamsus verboten. Doch damit nicht genug, das geht dann noch mehrere Male so, immer wieder setzt sie an, mit dem, wonach ihr gerade ist, um sie an mir abzureagieren, zu befriedigen, ihre Lust zu stimulieren.

"Du verhältst dich gar kein mehr, wie ein richtiger Mann."

Voller Erregung berührt sie mich, bereitet mich vor, holt sich ihre Lust, die auch immer in enormer Weise zu meiner Lust, Erregung, Erektion führt, bin hin, nein, bis unmittelbar kurz vor meinen eigenen Höhepunkt.

Ich jedoch liege einfach nur da, habe weder einen eigenen Rhythmus, noch stoße ich oder führe oder wechsle eigenständig meine Position. Nein, ich liege einfach da, bin nur dazu da, benutzt zu werden. Dass sie mir mit dieser Benutzung stärkste Gefühle der Erregung zuteilwerden lässt, ist wieder einmal mein großes Glück. Es ist das Glück, mit einer Domina verheiratet zu sein, die sehr viel Freude an Sex hat und mich auch als ihren Sexsklaven einsetzt.

"Du bist einfach nur wie eine Matratze. Meine Martatze, einfach eine Schwanzmatratze."

Zuletzt gab sie mir den Namen "Schwanzmatratze", weil ich einfach nur brav und ohne jede eigene körperliche Regung unter ihr liege. Dann spüre ich ihren Rhythmus, den Takt ihrer Bewegung, ihrer Penetration, ihrer Lust, komme fast um vor Geilheit und Erregung. Das sind die Momente, in denen die dunkelsten und tiefsten Abgründe mir ihre neuen Filme vorstellen, die ich dann sofort ausspreche, mich sofort zu erkennen gebe als das, was ich bin.

Sie führt, dringt ein, gibt alles vor

Im Verlauf meiner fortschreitenden Keuschhaltung habe ich immer weniger Kapazitäten, ihr lange standzuhalten, immer schneller muss ich aus Angst, zu meinem eigenen Höhepunkt zu kommen, abbrechen. Jetzt, nach gut einem Monat des vollständigen Orgasmusverbotes dauert es nur einen kurzen Moment, je nachdem, was sie zuvor mit mir anstellte, schaffe ich es vielleicht noch, ihr einige Sekunden als Sexsklave zu dienen, einige ihrer Stöße tief in mir zu spüren, in mich aufzunehmen.

Sklaven steht kein eigener Höhepunkt zu

Über den Zustand, der Eheherrin als Sexsklave dienen zu dürfen, bin ich sehr dankbar, dadurch darf ich für diese kurzen Momente der Vereinigung an diesen starken Gefühlen des Triebes teilhaben, teilnehmen, Teil dieser Gefühle sein.

Als Sklave darf ich mich nicht selbst anfassen, jede Form von eigenständiger, selbstbestimmter Sexualität und der damit verbundenen Erregung und Stimulation hat die Eheherrin mir ausnahmslos und endgültig untersagt. Es ist nicht mein Sex, den ich mit ihr, für sie erlebe, es ist ihrer, dem ich willfährig diene.

"Dein Sex findet irgendwann nur noch anal statt, oder in deinem Kopf."

Trotzdem, was für ein besonderes Privileg, diesen Status als Sexsklave einer Domina annehmen zu dürfen, auch, wenn ich es muss, ist es ein Geschenk für mich.

Als Sklave lebe ich keusch, verbringe sehr viel Zeit in Keuschhaltung, eigene Höhepunkte gibt es nur noch sehr selten, und die Zeiträume zwischen meinen Höhepunkten werden seit einiger Zeit immer größer, es dauert immer länger, bis sie mir einmal wieder einen eigenen Höhepunkt zugesteht. Die letzten Höhepunkte durfte ich auch nur deshalb erleben, weil ich wieder einmal zu schnell am Ende war, ihr sexuell nicht mehr dienen konnte, ohne selbst einen Orgasmus davonzutragen.

So sehr, wie es nach Kopf und Film klingen mag, aber die Entfernung der sexuellen Selbstbestimmung steht für uns bei einer Sklavenhaltung im Mittelpunkt, weil ihm damit der Zugriff auf seinen natürlicher Trieb entzogen wird und er seinem Trieb keine Erleichterung mehr entgegensetzen kann. Der Zustand der permanenten Erregung also stellt sich ein und wird mit jedem Tag der Keuschhaltung intensiver. Wo das enden wird, scheint mir klar zu sein, denn ich fange an, alles zu sexualisieren, jede Form von Weiblichkeit spricht mich an, jede kleinste Bewegung der Herrin schleudert mich in eine höhere Umlaufbahn, jeder Wink mir ihrer Erotik, bringt mich um den Verstand. Und das Lecken ihrer Füße, das nackte Kriechen am Boden, vor ihr, wird für mich zum bombastischen Höhepunkt meiner scharfgeschalteten Erregung. Wenn ich in ihrem Ankleidezimmer einen Blick in ihre Schuhregale wage, fange ich an zu sabbern und zu grunzen.

Als Sexsklave jedoch habe ich alles dafür zu tun, damit sie sich ihren Trieb an mir abreagieren kann, so,wie sie es braucht. Und da schickt es sich nun einmal an, taub und dumm wie eine Matratze zu liegen, wie eine Schwanzmatratze.

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