Freitag, 24. März 2017

SM extrem. Über Nacht in Isolationskiste gehalten: Ab mit dir ins Loch!

Ist sie noch da? Ist sie schon weg? Wohin wollte sie gehen? Trifft sie einen ihrer Liebhaber? Ich wusste es nicht. Das ist einer der Punkte, die es für mich zu lernen galt, lernen, nichts zu hinterfragen, lernen, das an Information zu akzeptieren, was sie mir hinwirft.

"Heute, wenn du nach Hause kommst, wirst du sofort in die Kiste gehen und von mir erst morgen wieder befreit!"

Um 18:30 ca. kam ich am Hof an, entkleidete mich bereitete mich vor und ging in mein Zimmer, die Isolationsbox, in der ich also mindestens 12 Stunden in Verwahrung verbringen sollte. Die Herrin kündigte an, sich die Zeit anders, draußen, zu vertreiben, mehr sagte sie nicht. Ich frug nicht nach.

Verwahrung in der Isolationsbox führt immer sofort zum Verlust des Zeitgefühls, nackt sitze ich in vollkommener Dunkelheit und warte darauf, von der Herrin wieder befreit zu werden.

Es gab Phasen, in denen sie mich täglich in der Kiste verwahrte, mindestens eine Stunde, oft aber auch zwei, drei oder vier Stunden, oder auch sechs Stunden. Ich kam zum Hof, entkleidete mich und mein erster Gang führte mich in die Kiste.

Verwahrung - so lange, bis sie Verwendung für mich hat, mich sehen will, Zeit mit mir verbringen will

Selten kam es vor, dass ich unwissentlich den Rest des Tages und die gesamte Nacht in Kistenhaft verwahrt wurde - vielleicht waren es bisher vier- oder fünfmal. Seit sie jedoch einen Wochenplan für meine Abrichtung erstellt, werde ich von ihr nicht mehr täglich in der Kiste verwahrt, die Isolationskiste samt Verwahrung in Deprivation stellt dann nur noch einen Abrichtungsaspekt dar, der an einem Tag der Woche dann nur noch stattfindet. So, wie gestern.

Irgendwann schlafe ich ein, wache wieder auf und bin dann endgültig jeder Zeitidee beraubt, weiß gar nichts mehr, ob es noch hell ist draußen oder ob es bereits dunkel ist, ob wie uns noch am Abend oder schon in der Nacht befinden. Alles an zeitlicher Wahrnehmung endet, sobald mir einmal die Augen zufallen. Im Umfeld kompletter Dunkelheit geht das bei mir immer recht schnell.

Enge, Schmerz, Deprivation

Als sie mich dann heute gegen 8:00 befreite, tat mir alles weh, meine Knochen, Gelenke, alles schmerzte, denn das Liegen und Schlafen in der Kiste fällt mir wahnsinnig schwer. Auf der Seite liegend bin ich nur in der Lage, zu schlafen und so muss ich mich alle 30-60 Minuten drehen, die Seite wechseln, weil ich es vor Schmerz kaum noch aushalten kann. Die sehr dünner und sehr harte Polsterung der Kiste ist dafür einfach nicht gemacht, setzt mir zusätzlich zur Verwahrung in Deprivation und Enge massiv zu.

Irgendwann dann geht der Kistendeckel auf und sie steht da, reicht mir den Kaffee durch die Gitterstäbe und schießt erst einmal ein Foto von mir, um meinen schlechten Zustand zu dokumentieren.

"Die Nacht in der Kiste hat dir ordentlich zugesetzt. Komme, lächele einmal in die Kamera, Stück!"

Mir tat einfach alles weh und ich war froh, nun aus der Verwahrung entlassen zu werden. Kein Gefühl des Ärgers, der Kritik, des Unwohlseins, nein, es war einfach das Gefühl, Sklave zu sein, zu leiden, in und für den Aspekt zu leiden, um den es ihr scheinbar ging.



Sie öffnete die Tür der Isolationsbox, ich kroch zu ihr, leckte ihr dankbar und voller Hingabe die Füße.



13 Stunden Isolationshaft, Verwahrung in diesem Monster, das ich mein Zimmer nenne. Die Kiste tut mir nicht gut, und genau damit tut sie mir gut, sie formt micht, zwingt und zwängt mich in ihre Form, gibt mir ihre Form, lässt mich aus allem raus, entfernt mich, setzt mir Dunkelheit vor, Enge, Stille, die Ungewissheit über alles, was dort draußen stattfindet. 13 Stunden Verwahrung? Kann ich nicht bestätigen, vielmehr könnten es auch 15, 18, 20, 24 gewesen sein. Zeit findet in der Kiste nicht statt. Nichts findet in der Kiste statt. Nur ich, die Bilder, die sich vor meinen Augen ergeben, die Filme, in die ich hineingezogen werde.

Die Herrin frug, ob ich diese Form der Verwahrung für angemessen halte. Als dumme Sklavensau kann ich diese Frage nur mit ja beantworten.


Ab ins Loch.



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