Sonntag, 31. Dezember 2017

Resümee 2017: Im Sklavenleben verschwinden

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem kein normales Leben mehr möglich ist, weil ich Sklave bin. Das Leben, das mich umgibt, wird immer stärker von nur diesem Umstand noch geleitet, aus den Händen der Eheherrin vorgegeben, überwacht und geführt. In diesem Sklavenleben irgendwann zu verschwinden, erscheint mir wie der natürliche Teil meiner Veranlagung.

Haushalt, Putzen, selbstverständlich tägliche Sklavenarbeit hier am Hof, neben meiner Zeit im Blog.

Haushalt, Putzen, Sklavenarbeit

Neben meiner beruflichen Arbeit gehe ich hier am Hof zudem der gesamten Hausarbeit nach, Putzen, Aufräumen, Kochen, Wäsche. Die Arbeit hier am Hof wird immer zeitintensiver, immer mehr, was es zu erledigen gilt, die Herrin zieht sich mehr und mehr zurück, widmet sich ihren Tieren und sich. Lange dauerte es, doch nun habe ich sämtliche Arbeiten hier übernommen und zudem die Verantwortung dafür, hier im nächsten Jahr alles ins Reine zu bringen, was an Baustellen überfällig ist.

Daneben darf ich hier im Blog schreiben, über unser Leben, von mir, meinen Gefühlen, Ängsten und Sehnsüchten berichten, darüber schreiben, über meine Erfahrung als Ehesklave, über 24/7, TPE, CIS und über den ganzen Dreck, der mich nicht loslässt.

Ich darf Zeit mit der Herrin verbringen, das Kostbarste, was ich in meinem Leben habe

Die Herrin gewährt mir viel Zeit an ihrer Seite, im Thema, in der Abrichtung, im Bedienersex, es ist die Liebe, die uns unzertrennlich macht, die Basis von allem ist, was wir hier leben. Daneben blieb bisher immer nur wenig Zeit, die ich dann in Verwahrung verbrachte, Isolation, Kettensklave, Käfigleben, immer mehr soziale Isolation

Zuerst bei DEBRIS/ debris-x gelesen, kaum verstanden

2018 wird wohl deshalb das Jahr sein, in dem ich noch einmal deutlich mehr im Sklavenleben verschwinden werde, noch weniger eigene, freie Zeit mir einteilen kann. Ein sozialer Kontakt war es 2017, den ich traf, der noch aus meinem alten Leben kommt. Für sicher noch eine längere Zeit wird es wohl gewisse Verpflichtungen geben, um die ich nicht herumkomme, aber mehr als drei in einem Jahr sollten es nicht sein, sagte die Herrin einmal.

Im Sklavenleben verlernen, was Freiheit ist?

"Du brauchst nicht mehr als drei soziale Kontakte im Jahr, Stück. Aber auch die musst du dir erst hart erarbeiten."

Ich kann mir gut vorstellen, irgendwann im Sklavenleben zu verschwinden, vollends, nur noch dafür da zu sein. Vorstellbar, vielleicht sogar ein Ziel, Teil meiner Veranlagung, wenn ich einmal betrachte, wie schlecht, unsicher, gelangweilt ich mich mit sozialen Kontakten abmühe, die nicht aus dem Thema kommen. Und damit meine ich nicht, dass wir mit Themenkontakten ausnahmslos im Thema unterwegs sein müssen. Nein, vielmehr geht es um diese ganz besondere Gemeinsamkeit, die wir zu unserem Alltagsmodell erklärten. 

D.E.B.R.I.S/ debris-x schreibt davon, erklärt es auch so, dass es die gibt, die irgendwann im Sklavenleben verschwinden. Und nun stelle ich diesen Umstand als natürliche  Entwicklung fest, ohne mit sonderlich großer Bedeutung daran gearbeitet zu haben - ich zumindest nicht. Doch mir fällt gerade auf und ein, dass die Eheherrin einmal und wieder nur nebenbei erwähnte, im Rahmen von Sex, Stimulierung und größter Ekstase, dass sie vorhat, mich irgendwann aus allen vorhandenen  sozialen und gesellschaftlichen Strukturen zu entfernen. Vielleicht nehme nur ich es als natürlichen Umstand wahr, vielleicht ist das alles erneut Teil ihrer Inszenierung, der langfristigen, endgültigen Lebensplanung, die eine Eheherrin für ihren Ehesklaven vornimmt.


Blog, Thema, SM, BDSM, D.E.B.R.I.S, debris-x, Eheherrin, Im Sklavenleben verschwinden, Ehesklave

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