Donnerstag, 4. Januar 2018

Das Verlies etabliert sich - im siebten Jahr nicht mehr herrenlos

Verlies, Keller, Kette, Käfig, Kerker, Zelle - Orte, die eine Domina, eine Herrin schafft, Orte für einen Sklaven, für Bestrafung, Verwahrung, für Isolation, ein Sklavenleben, eigentlich ein Scheißleben, kaum erstrebenswert, weil nicht lebenswert, ein Hundeleben, dieses Sklavenleben. Sklave, Ehesklave. 

Gedanken, an das Erkennen dieser Veranlagung, bereiten mir keine Furcht mehr

Wer sich darauf einlässt, als Sklave gehalten zu werden, ja, der verschwindet irgendwann in einem Sklavenleben, weil er irgendwann die Kontrolle verliert. Dann ist es nur von Vorteil, ein Hundeleben zu führen, denn sicher könnte es unter diesen Umständen auch in einem heruntergekommenen Stricherbordell enden, oder auf dem Straßenstrich, vielleicht irgendwo im Osten Europas oder viel weiter entfernt. In diesem Gebrauch würde ich es tatsächlich nicht als Unwirklichkeit bezeichnen, das wäre naiv.

Das Leben an der Kette, in einer Zelle, in einem Kerker, ein Verlies, es drückt, drängt, weil so viel Platz dafür da ist. Die Herrin hält enorm viel Platz dafür frei - für alles, auch für ein Leben mit einem Zimmer in einer Zelle, in einem Verlies. Bisher bereitete er mir im Endeffekt immer wieder Furcht, dieser Gedanke, diese Endgültigkeit, das, was die Herrin einst mit "irgendein Loch" bezeichnete, ihr Ziel damit ausrief, mich irgendwann einem Hundeleben zuzuführen, weil das Sklavenleben eigentlich ein Scheißleben ist.


"Es ist in dir angelegt, Stück! Lass es einfach zu... und vor allem... ich will alles wissen."

In einem Verlies gehalten zu werden, bedeutet Verlust, bedeutet, mich in einem Zustand zu befinden, in dem ich für andere nicht mehr sichtbar bin. Auf diesem Weg erscheint es mir als nur konsequente Fortführung der Isolationskiste und des Strafkäfigs, die vergleichsweise jedoch nur begrenzten Aufenthalt genehmigen. Das Verlies ist wie eine Art Arrest, der natürliche Freiheitsentzug für jemanden, der keine eigene Freiheit mehr hat, weil er sie nie haben wollte und unterwürfig, hündisch und sogar feierlich abgab.

Verlies - Verlust, verlieren, für andere nicht mehr sichtbar sein

Jetzt bin ich von der Herrin wohl weit genug entwickelt worden, weil es rauskommt, darum zu betteln, dort landen zu dürfen, es nicht nur als lebenswert anzusehen, sondern auch als erstrebenswert, als lebenswichtig, als Veranlagung.

Zeit mit der Herrin verbringen zu dürfen, ist das einzig wichtige für mich, alles andere befreit sich immer mehr von Bedeutung, mit jedem Tag, der ins Land zieht, stelle ich dieses vermehrt fest. Die restliche Zeit möchte ich gar nicht mehr sonderlich sichtbar stattfinden. Im Prinzip tue ich es bereits gar nicht mehr. Ich sitze am Hof und schreibe im Blog oder ich erledige hier meine Arbeit im Haushalt. Wenn ich nicht arbeiten gehe und keine Zeit mit der Herrin verbringen darf, sitze ich in irgendeiner Verwahrung. Und in einem Verlies könnte ich sogar im Blog schreiben oder einer anderen Arbeit nachgehen.

Auch an der Kette, im Käfig und in der Kemenate darf ich im Blog schreiben

Es passte also zu mir, dass sich meine Entwicklung in diese Richtung vollzog, die Herrin als Begleiterin mit mir startete, mich betreute, anfing, auf mich aufzupassen, um letztendlich zur Gebieterin zu werden, Inhaberin, der ich gehörte, in ihrem Besitz, zu ihrem Eigentum gehörend. Wo sonst kann jemand landen, der dieses Gedankengut in sich trägt?

Kerker, Umfriedung als lebenswichtig entwickelt

Begehren, tiefe Sehnsucht, große Gier danach, irgendwann in einem Loch zu verschwinden, es als meinen Lebensmittelpunkt zu wissen, herausgelassen, wenn es eine Verwendung gibt, dort belassen, um auf die kommende Verwendung zu warten. Wer gehört wem? Die Frage ist seit TPE und CIS geklärt und wird ganz sicher nicht noch einmal angefasst werden.

Wenn die Domina zur Herrin wird, zur Hausherrin, Besitzerin und Eigentümerin, ist sie Inhaberin eines Sklaven, der dann nicht mehr herrenlos ist. Und das bedeutet nun einmal, dass er nicht eigenständig ist, nicht selbstständig und vor allem ist er nicht frei.

Damit habe ich nicht gerechnet, so entwickelt zu werden, mich so zu entwickeln, zu diesem Ziel, auf diese Weise irgendwann für andere nicht mehr sichtbar zu sein



BDSM, SM, Herrin, Sklavenleben, Entwicklung, Kerker, Verlies, Umfriedung, Lebenswichtig, Erstrebenswert, Sklave, Cuckold

Kommentare:

  1. Hallo - also die Kerkerzellen in der Residenz (wie oben abgebildet) sind wohl doch etwas zu bequem ;-)
    .. ich gehe mal davon aus, dass Du Dich (wenn überhaupt) nur nachts auf die Matraze legen darfst :-)
    Ich war dort auch schon mal für 6 Stunden eingesperrt.

    Leider konnte ich die dort ausgehängte Zellenordnung nicht lesen, weil es zu dunkel war.

    .. weisst Du was dort ungefähr steht?

    Meine Herrin dort, Christina, hat mir erlaubt mich hinzulegen. Musste aber auch eine längere Zeit, mit auf den Rücken gefesselten Händen und an der Wand angekettet, auf dem Boden verbringen.

    Tolle Location !!!

    Gruss
    Frank

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    1. Hi,

      vielleicht waren wir dort ja schon einmal Zellennachbarn ;-)

      Ich finde die Zellen nicht sonderlich bequem, dennoch reicht es aus, um jemanden auch sehr, sehr lange zu verwahren. Schließlich geht es nicht um Zerstörung, sondern darum, abgelegt zu werden, herausgenommen, unsichtbar werden.

      Ich konnte auch nicht erkennen, was dort geschrieben stand, viel zu dunkel, entweder komplett finster oder dieses karge Rotlicht. Keine Chance, es zu lesen.
      Im Zellentrakt die letzte, hintere Zelle, war meine.

      Grüße

      michel

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  2. Also ich finde die Zelle sehr grosszügig
    Sie sollte in eine Fläche Liegezelle, eine Sitzzelle (Isolation) und Stehzelle (Isolation) unterteilt sein

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