Montag, 8. Januar 2018

Stimmung, Status, Rang - wenn ich dieses Bild sehe ...


Was steht mir zu? Ich bin nicht fürs Bett gedacht, zumindest nicht als Mann, sondern als Cuckold und Zweiloch. Nur noch michel der Fußlecker, klein, Wurm, unten, glücklich, das allererste Mal. 


Wenn ich dieses Bild sehe

Wenn ich dieses Bild sehe, Haare entfernt, nackt, an kurzer Strafkette, in einem Dominastudio, ein Zimmer, in dem Haus, in dem ich lebe, vor mir ein Bild, in Goldfarbe gerahmt, ein Bild, das die Füße dieser Domina zeigt, mit der ich dort lebe. Ihre Füße in Holzlatschen gekleidet, schwarz der Nagellack, göttlich, die Zehen, der gesamte Fuß. Vor diesem Bild knie ich so, angekettet, nackt, rasiert, tätowiert, die Würgeschlinge um den Hals, die diese Domina für mich hat anfertigen lassen. Vor diesem Bild bete ich sie an. Alles ist gesichert, abgeschlossen, der Bodenring fest verschraubt, die Kette fest daran verschlossen, das feste Würgeleder am Hals ebenfalls mit einem Schloss gesichert, abgeschlossen.

Domina, Eheherrin, Ehesklave

Unkenntlichkeit ist keine Grenze mehr, sondern ein alltäglicher Normalzustand. Nicht mehr erkannt zu werden, bedeutet, Sklave geworden zu sein und sämtliche Fassaden entfernt zu wissen. Es spielt keine Rolle mehr, Rücksicht zu nehmen oder Vorsicht walten zu lassen, selbst Gnade stellt ein Privileg dar, auf das ich verzichte - diese Verbindung gibt es schlichtweg nicht.


Ich brauche keine Gnade, ich brauche schlechte Behandlung

Schlechte Behandlung tut mir richtig gut, sie zerkleinert auf so wundersame Weise, bringt mich immer weiter weg vom Rang der Herrin. Heute hat sie mir mein Handy weggenommen.

Alleine, dann nur mit mir selbst, sitze ich irgendwo in Verwahrung, warte, wieder herausgelassen zu werden, obwohl ich gar nicht herausgelassen werden möchte, sondern erkenne, mich in der Zelle, isoliert, dunkel, eng, unten, gedanklich, mental bereits eingerichtet zu haben, weil es in mir angelegt ist. Verdammt, warum sollte ich mich dagegen wehren? Die Filme kommen, die Filme bleiben, ich in ihnen, fühle, erregt, auch, wenn der Penis immer öfter taub bleibt.


Taub, der Penis, beringt, die Hoden, unten die Füße der Herrin leckend, kleiner werden, kann ich kaum, denke ich schon lange. Aber es geht immer weiter nach unten. So schön tief.

Mein Penis ist abgemeldet, ich fühle nichts mehr, wenn die Herrin ihn betäubt. Nichts zu fühlen, reduziert mich, entspannt mich, befreit mich, ich möchte nichts mehr spüren in der Hose, hätte ich die Wahl, ich würde mich von dem, was in der Hose ist, trennen - als Sklave erkenne ich darin kaum Mehrwert, außer, dass er ein Eigenleben führt und mich bis in den Ruin der Erregung zuführt.

Das Warten an der Kette

Mit der Kette am Körper setzt Sie mir eine Kette in den Kopf. Mit dem Ring an meinen Hoden greift sie permanent nach mir und greift mich dabei auch noch ab. Ich liebe sie. Warten, angekettet zu werden, jeden Tag, warten, abgekettet zu werden. Die Zeiten zwischen der Kette verkürzen sich.

Psychisch, mental, nehme ich keine eigenständige Persönlichkeit mehr an mir wahr. Widerhaken festigen sich. Widerspruch löst sich auf. Soziale Kontakte verändert, gewechselt ins Thema. Alles andere an Interesse verloren.


BDSM, SM, Herrin, Domina, Sklave, Cuckold, Kette, Keine Gnade, Schlechte Behandlung, Zweiloch, nur noch michel der Fußlecker

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