Freitag, 20. April 2018

Als SM-Sklave bin ich immer auch Opfer und Beute der Eheherrin

SM? BDSM? Spielen? Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, sehr schnell einigt die Eheherrin sich mit mir darauf, es nicht "Spielen" zu nennen, weil es schon bald mehr ist für uns. Was ist es für uns? Es ist unser Thema, das uns zusammengeführt hat, also nennen wir es fortan einfach nur "Thema". Ich könnte es auch Glück nennen, Erfüllung, Fügung, Schicksal, Verabredung.

SM, BDSM, Spielen, Session - Thema

Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, den Dreck, den ich nicht loswerde, egal, wie es mir geht, wie es um mich bestellt ist, es haftet an mir, klebt, eben wie Dreck an meinem Rock. Es kann mir noch so schlecht gehen, das Thema fängt mich wieder ein, besser gesagt, es hat mich gar nicht losgelassen.

Manchmal fühle ich mich als Opfer, thematische Beute, ich schäme mich nicht, mich Opfer zu nennen, also Leidtragender zu sein, weil es zu meiner Position gehört, wenn ich mich Sklave nenne.


Als Sklave immer auch Opfer und Beute der Eheherrin und jeder autorisierten Domina, jeden Doms

Die Eheherrin nennt mich so, Dreck, in ihren Augen bin ich auch Dreck, ein Stück, zwar auch Ehemann, der, den sie liebt, der, mit dem sie ihr Leben verbringen will, aber eben auch Sklave, Cuckold und Schnellspritzer - die Niete im Bett, neben ihr, der Herrin, eine Hotwife, so sehr sexuell, so schlecht befriedigt durch mich. Dadurch nehme ich mich als minderwertig wahr, Minderwertigkeit jedoch ist ein Attribut meiner Position, auch, wenn ich für die Herrin dennoch einen gewissen, einen anderen Wert besitze.

Ich bin Sklave, also bin ich Opfer, also bin ich Beute, jemand, über dessen Kopf man Entscheidungen trifft, die ihn belangen, betreffen. Es geht nicht um den, der dient, darum geht es. Wie ist es dann um meine persönlichen Freiheitsgrade bestellt? Gibt es diese noch? Diese Frage kann ich schon nicht mehr beantworten, weil ich die Führung abgegeben habe, seit Jahren ohne eigene Relevanz, was Führung anbelangt, mitlaufe, vielleicht sogar hinterherlaufe.


"Das hast du dir immer gewünscht"
(Daou Daou, 1990-1993 Lebensgefährtin, jetzt gute Freundin)

Ohne das Thema, ohne diesen Führungsrahmen, drohe ich zu zerbrechen, ich kann nicht mehr ohne leben, das weiß ich jetzt, es ist wie meine Luft zum Atmen. 

Regeln für mein Sklavenleben gibt es zuhauf, aber sie geben mir nicht das Gefühl, eingeengt zu werden dadurch

Zeitlebens wünschte ich mir, was seit einigen Jahren in Erfüllung geht, dieses Leben als Sklave einer Domina, als Kettensklave das restliche Leben hinter dem Kettenradius zu vergessen, nackt zu sein, während andere bekleidet sind, am Boden gehalten zu werden, während andere auf den Sitzmöbeln sich aufhalten, bedienen, anstatt bedient zu werden - zu siezen, während ich geduzt werde. Ein neuer Weg, ein neues Leben, wenn ich den Weg nicht einhalte, helfen SM-Erziehung, Abrichtung, Verwahrung, Schmerzen und Erniedrigung als Formen meiner Verhaltenskorrektur gern weiter.

Es gibt sie, diese vielen Regeln, die im Laufe der Jahre kamen und an die ich mich halten muss. Dieser Rahmen, ich beklage mich nicht, weckt Sehnsucht in mir, Gier danach, ist in mir veranlagt. Der ganze Dreck, so werde ich von der Herrin auch vor anderen genannt, gehört zu mir.

Ich habe kein anderes Ventil, außer, mich willfährig hinzugeben, denn meine Gier nach Erniedrigung und sexueller Erniedrigung wird von Tag zu Tag selbstverständlicher, presst sich in meinen SM-Alltag.


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