Samstag, 7. April 2018

Der Druck in mir nimmt zu

Mehr und mehr ziehe ich mich zurück aus den widerlichen, krustigen, den alten Strukturen, streife ab, was sich nicht nach mir anfühlt. Selbst dann, wenn die Herrin mich nach meiner Meinung fragt, komme ich immer weniger so weit nach oben, um eine eigene Meinung vertreten zu können. Ich kann nicht behaupten, dass es mir egal ist, vielmehr empfinde ich es als unangemessen, eine eigene Meinung zu vertreten, es kommt einer Überforderung gleich.

Ich will gar nicht frei sein.

Der Druck in mir nimmt zu

Strap-on Romantik und Analversklavung, Abrichtung zur Zweiloch Stute, hart gefistet, ausgepeitscht, Klo, die Füße einer Domina leckend, Sperma aus ihr auslecken, in einen engen Käfig gesperrt und mir selbst überlassen, während sie sich mit anderen Männern trifft. Mein Alltag als Cucki und Putzsklave, als Kettensklave, Total Power Exchange, in jeder Sekunde, Minute, an jedem Tag, ein vollkommen fremdbestimmtes Leben zu den Füßen einer Domina, mit einer Isolationskiste als mein Zimmer.

Verführt, entführt, entfernt aus dem alten Stinoleben

Mit Stinos kann ich nichts mehr anfangen, habe kein Interesse mehr daran, mich dort, im Stinoversum mit denen abzugeben, in keiner Weise. Ich werde alle Kontakte, die ich lösen darf, lösen. Wen gibt es überhaupt noch von diesen öden Langweilern?

Es kam, weil ich vor bald sieben Jahren von einer Domina verführt wurde, betört, weil sie bereit war, mich zu entführen, als ich ihr anbot, für sie jederzeit zur Verfügung zu stehen, benutzbar, freigegeben, zugänglich, ihr überlassen werden kann. Sie nahm mich beim Wort, packte mich ein und wir rannten davon.

"Eigenständigkeit und Willen wurden kleiner, gebrochen und jetzt zertreten, weg"

Bitte keine Eigenständigkeit mehr, bitte keinen eigenen Willen mehr, beides fühlt sich künstlich an, fast ausgedacht, fehlgeleitet, irreführend. Denn ich fühle mich vorzüglich damit, so befreit, passend und vor allem willkommen und glücklich in diesem Leben als Sklave und vor allem in diesem Leid. 

Um Leid und Schmerz bettelnd, kann das sein?

Nur ein weiteres Beispiel von unsagbar vielen: Mit dieser scheinbaren Bösartigkeit, mich tätowieren zu lassen, um mir den Weg zurück ins alte Leben zu versperren, entfernt die Herrin einen massiven, wenn nicht den gesamten restlichen Bereich an gesellschaftlich einigermaßen normaler Lebensmöglichkeit von mir. Sie hält mich damit fern - nachhaltig, dauerhaft, endgültig. 

Dennoch nehme ich diesen Akt der scheinbaren Intrige als romantischen Aspekt ihrer sadistischen Liebe zu mir wahr, meiner hündischen Zugehörigkeit und unserer Beziehung im Total Power Exchange. Ich wollte niemals tätowiert werden, auch, wenn es einer der ganz großen unserer und vor allem auch meiner Filme war, weil es für mich schlechte Behandlung ist, jemandem in dieser Form weite Bereiche an Lebensmöglichkeiten zu entziehen. 

Mein Leben in einem Bild.

Nun wirkt dieses in unmissverständlicher Weise auf mich ein und ich erkenne darin die schlechte Behandlung, die es für mich ausmacht, um glücklich zu sein, um mich zu spüren und zu fühlen, um mich so wahrzunehmen, wie es aus mir hinausschaut. 

Druck, Gier, Verlangen nach Erniedrigung nehmen zu, der Druck in mir wird größer, Formen guter Behandlung irritieren mich mehr und mehr, wenn der Ton mir gegenüber rauer wird, werde ich klein, fühle mich, akzeptiere mich, das macht mich glücklich. Ich brauche Zuwendung, ja, aber wer ein Sklavenleben eingeht, geht damit die Bereitschaft ein, mehr schlecht als gut behandelt zu werden. 

Steht mir das Betteln um Gnade besser, als um schlechte Behandlung zu betteln?

Bitte, für immer, Mutter.


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