Montag, 9. April 2018

Erbärmlich, Sklave, Sau - Appendix einer Eheherrin - Bedeutung und Entwicklung

Zuerst gab es von der Eheherrin den Hinweis, der Straßenstrich am Bahnhof wird es nicht werden. Ich weiß, dass ich mich darüber freuen sollte, kann es aber nicht, weder Frust, noch Freude kommen auf, einmal mehr die Indifferenz. Warum indifferent? 

Töricht, dumm, naiv, SM-Sklave, michel

Weil ich von der Eheherrin geführt und fremdbestimmt werde und verlernt habe, eine eigene Meinung zu pflegen. Dort schwingt wieder diese Leichtigkeit der SM-Romantik mit, die mich in den Entscheidungen der Eheherrin gut aufgehoben belässt, weil ich ihr gehöre, weil es kein Spiel ist, sondern unser alltägliches Leben, ein SM-Leben.

Ich darf an ihren Füßen lecken, muss aber darum betteln. Oft muss ich an ihren Füßen lecken, zur Begrüßung, zum Abschied und wenn ihr meine Äußerungen missfallen, um mich damit zu erniedrigen.

Füße lecken - jeden Tag

Was gehört der Eheherrin? Was gehört mir als Ehesklave? Der Eheherrin gehört tatsächlich alles, definitiv, daran besteht kein Zweifel, das ist unsere Welt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass mir nichts gehört - wirklich nichts. Richtig bewusst wird mir das, wenn ich diesen Maßstab ans Bedienen und Bedientwerden anlege.

Bedienen oder bedient werden, macht den Unterschied aus

Unmissverständlich ergibt sich daraus, dass ich keinerlei Anspruch darauf habe, bedient zu werden,  mit dem, was ich brauche oder mir wünsche, sei es mit Zeit, Emotion, Wissen, Wahrheit, Freiheit, Mitsprache oder mit ihren Füßen oder gar mit Maßnahmen und Instrumenten aus dem Studio. Nichts davon steht mir zu. Dieser Stoff trägt auf einmal eine so große Energie.

Ich habe nichts, darf nichts, mir gehört nichts, das jedoch vollkommen real. Was macht das mit mir? Es lässt mich demütiger werden, verlegen, unsicher, denn dadurch habe ich wieder einmal etwas verloren, das mit Sicherheit nicht wieder zu mir zurückkehren wird. 

Abrichtung zum Analsklaven, mit meinen Löchern bediene ich die Eheherrin, sie bedient sich an mir. Ich habe kaum noch anderen Sex, erbärmlich, weil glücklich mit dieser extremen Erniedrigung.

Warten als erste Tugend eines Sklaven

Natürlich darf ich jederzeit um das betteln, was ich brauche, was ich mir wünsche, das gesteht die Eheherrin mir zu. Jedoch führte mein Betteln bis heute nicht dazu. Damit erniedrigt sie mich so sehr, immerzu warten zu müssen und aus dieser Warteschleife nicht herausgelassen zu werden. Einzig an ihren Füßen, dort lässt sie mich lecken, auch zwischen ihren Zehen und auch ihre Fußsohlen, jedoch nur, wenn ich mich willfährig unten einfinde, ansonsten heißt es Fußverbot für mich.

Gestern war ich erneut nicht in der Lage, den von der Eheherrin anberaumten Termin für eine Session in ihrem Studio anzunehmen. Das ist die Kehrseite dessen was sich da gerade auftut, ich bin wohl nicht mehr ohne weiteres in der Lage, mir dort, so und dann von der Eheherrin Domina meine Wünsche erfüllen zu lassen. Wie passt das zusammen?

Wir leben es, spielen nicht mehr, es fühlt sich anders an, als das, was ich so an Spiel mitbekomme. Auf den Parties, die wir besuchen, beachtet die Eheherrin mich kaum, dort spielt sie, mit anderen. Wenn andere mich anfragen, um sie zu bedienen, gewährte die Eheherrin es bisher.

Das jahrelange Siezen hat uns verändert, es erhebt sie, mich setzt es herab, mit jedem Satz, den wir uns unterhalten, das wirkt enorm auf uns ein. Die jahrelange Position unten, unter ihr, immer weiter auf dem Weg nach unten, verändert uns, wie wir miteinander umgehen.


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