Sonntag, 29. April 2018

Keinen Anspruch auf Exklusivität besitzen

Keine Trophäe, nein, ganz klar Beute zu sein, gefangen, erlegt, unterworfen, der Verhaltenskorrektur und SM-Erziehung, der Abrichtung und sexuellen Erniedrigung zugeführt, in Kisten und Käfige gesperrt werden, an die Kette gelegt, um darin meinen Lebensinhalt definiert zu wissen. Alles andere wurde entfernt oder hat sich entfernt.

Eisen, Kollier, an Stangen, in der Isolationskiste - gleich schließt sie den Deckel, dann wird es dunkel.

Isolationskiste und Käfigsklave, 
Bestandteile unseres SM-Alltags

Nur einer von vielen zu sein, austauschbar, dankbar, das erkannt zu haben, keinen Anspruch auf Exklusivität zu besitzen, sondern immer das Nachsehen zu haben, immer nur Beiwerk zu sein, wann immer die Herrin dieses sehen will. Irgendwann gleich zu Anfang vereinbarten wir, dass ich mich ihr physisch immer unterwerfe, mich, wann immer die Herrin es für angemessen oder notwendig hält, in jede Form von Fixierung begebe, ohne zu hinterfragen, ohne mich zu wehren. So kam es vor, dass Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten, die wir führten, für mich in strenger Fixierung endeten, so lange, bis ich aufgegeben habe oder sie mich einfach für den Rest des Tages und die anschließende Nacht in die Isolationskiste sperrte.

Verhaltenskorrektur und Bestrafung führen zu Veränderung

Wahrscheinlich führte auch das dazu, heute keine eigene Idee mehr davon zu haben, etwas durchsetzen oder ablehnen zu können, um was auch immer es geht, das letzte Wort gehört der Herrin. Dieser Umstand versetzt uns in die Lage, dass der Herrin keine Grenzen gesetzt werden, sie Grenzen definiert, verschiebt oder aufhebt. Sie legt die Instrumente und Maßnahmen für meine Verhaltenskorrektur, meine SM-Erziehung und auch meine Abrichtung fest, zudem gibt sie vor, wie und womit sie ihre sadistische und dominante Lust am Thema, an und in mir oder mit anderen auslebt, mich dann ignoriert oder gar nicht erst mitnimmt.

SM-Erziehung unterstützt, 
Abrichtung fordert ein

Wenn mir ein Knebel nicht passt, die Fixierung zu eng ist oder sie mich viel zu hart und viel zu lange auspeitscht, kann ich schreien, so viel ich will, ich kann mich in dem engen Eisenpranger, mit dem sie mich am Boden hält, noch so winden, es hat keinen Sinn, davon lässt die Herrin sich nicht beeindrucken. Im Gegenteil, als ich zuletzt so meinen deutlichen Unmut zum Ausdruck bringen wollte, zog sie umso härter an und verdoppelte die Anzahl der Auspeitschung einfach mal eben so. Ich hätte schreien können vor Wut und habe vor Wut geschrieen und sie peitschte mich einfach weiter aus. An dem Tag hat sie mich gebrochen und sich sehr viel von dem geholt, was heute Teil ihrer schier unendlichen Macht über mich ist.

In der Kiste kommt die Reue so schnell

Strafauspeitschung, die einfach nur extrem wehtut und ich würde alles dafür tun, dass es aufhört und nie wieder stattfindet. Strafzeit in der Isolationskiste, die mir unendlich lang vorkommt, wann wird es wieder Tag? Wann darf ich ihr wieder die Füße lecken? In der Kiste kommt die Reue so schnell zu mir, wenn ich dort auf dem harten Boden aus abwaschbarem Kunstleder liege und es so dunkel ist. Selbst das Fisten wurde von ihr zur Strafe ausgerufen, als ich breitbeinig fixiert vor ihr lag, hat sie mich hart gefistet und dabei verbal extrem erniedrigt, mir zu verstehen gegeben, was sie erwartet.


Jetzt bettele ich darum, bestraft zu werden, wenn ich merke, mich nicht korrekt verhalten zu haben, mit dem Wissen, dass sie nicht gut sein wird, zu mir.

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