SM-Alltag im TPE bedeutet nicht, in einer 24/7 Studio-Session zu leben

Dieser Blog beschreibt nicht unser Leben, er beschreibt die SM-Aspekte, unser Thema, SM, das wir in unserer SM-Ehe erleben und das wir leben. SM-Alltag als fester und integraler Bestandteil, Zentrum von allem. SM ist unser Lebenstil, dieses SM-Leben zu leben, bedeutet aber nicht, dass wir uns permanent in Studioatmosphäre aufhalten und uns in einer 24/7 Dauersession befinden.

Wir, Thema SM, unser Lebensstil, im realen Leben und im Studio. Ihre Füße lecke ich überall.

TPE - Total Power Exchange, 
CIS Complete Irrevocable Submission

SM in der Ehe, TPE, also Total Power Exchange, der vollkommene Machtaustausch und Machtübergang zur Eheherrin, sowie CIS - Complete Irrevocable Submission, meine vollkommene und unwiderrufliche Unterwerfung, sind Basislager und Eckpfeiler unseres SM-Lebensstils, den wir in der Tat 24/7 leben. Aber nun einmal nicht ausnahmslos mit der Peitsche schwingend und angekettet oder am Boden kriechend. Vielmehr vermengt es sich mit allem anderen.

SM-Ehe, bei einem Glas Rotwein, abends gemeinsam kochen

Wir kochen zusammen, gehen zusammen aus, gehen essen, sitzen in Cafes oder zuhause, am Hof, auf dem Sofa in unserer Küche, trinken ein Glas Wein, hören Musik, unterhalten uns, über Wirtschaft, Politik, Zeitgeist, Sex, SM oder Philosophie.

Das Machtgefälle bleibt immerzu erhalten

24/7 bedeutet für uns, zu jeder Zeit und an jedem Ort bewusst und immer öfter auch unbewusst zwischen Machtgefälle und Unterwerfung unser Leben einzurichten und zu verbringen. Die Herrin führt, ich folge, die Herrin dominiert, ich unterwerfe mich und sie unterwirft mich.

Das, was uns permanent umgibt, ist SM als Lebensstil, das Oben und das Unten, die Rechte und Pflichten, die damit verbunden sind. Die Herrin ist die Herrin und ich bin ihr Sklave, vollkommen real, diesen Status behalten wir. 

Um Zeit im Studio darf ich nicht einmal betteln, die Herrin führt mich dorthin aus.
 
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ein Kürzel jagt das andere?

Im Alltag äußert sich das anhand Total Power Exchange und Complete Irrevocable Submission. Ich weiß, für einige mag es fast dogmatisch klingen, sich irgendwelchen Definitionen oder gar Abkürzungen zu unterwerfen, aber so eng sehen wir das nicht, vielmehr haben uns diese Definitionsräume gezeigt, dass sich vor uns bereits andere genau darüber Gedanken machten und diese einfach einmal zu Papier brachten. Zwar leben wir TPE und CIS, jedoch angereichert, erweitert, ausgebaut und reduziert um Faktoren unseres Anspruches, unseres Familienlebens, unserer Liebe. Wir lieben uns, sind verheiratet, es ist unser wundervoller Alltag, der nicht nur im Studio stattfindet.

Nur zeitweise lande ich im Studio.

SM ist unser Lebensstil, der uns überall umgibt

Dennoch durchzieht SM wirklich jeden Aspekt unseres SM-Lebens, das wir nicht nur im Studio verbringen, ich möchte sogar behaupten, dass wir die wenigste Zeit damit verbringen, uns im Studio zu begegnen, weil SM als unser Thema auch überall draußen stattfindet und uns begleitet. 

Wirkung SM im Alltag - außerhalb des Studios

Ich habe die Eheherrin ausnahmslos zu siezen, jedes Du ahndet sie. Sie hat mir verboten, sie mit ihrem Vornamen anzusprechen, ich habe sie Herrin zu nennen oder adäquat anders. Auf Geld und sämtliche Finanzen habe ich keinen Zugriff und keinerlei Überblick, mein Gehalt wandert auf mein Konto, auf das ich keinen Zugriff mehr habe, ich besitze keine EC-Karte und kann keinerlei Online-Transaktionen vornehmen. Nicht einmal ein Taschengeld erhalte ich. Die Kleidung, die ich trage, sucht ausschließlich die Herrin aus und sie gibt vor, was ich zu tragen habe. Als Ehepartnerin hat sie weitreichende und auch vertragliche Vertretungberechtigung, die niemand anzweifeln wird und ich würde ihr alles unterschreiben, egal, was sie verlangt.

Die Herrin hat darüber entschieden, welcher beruflichen Tätigkeit ich nachgehe und sie entscheidet, wer welches Auto fährt. Sie tankt, sie bezahlt, überall, beim Einkaufen, im Restaurant, im Hotel, auf Parties, beim Shopping. Sie ist es, die entscheidet, was ich zu essen bekomme. Die Herrin hat über den Wegfall meiner Harre samt Frisur entschieden, von ihr werde ich mittlerweile zweimal wöchentlich kahlgeschoren. Die Herrin ließ mich tätowieren. Die Herrin führt und unterhält unsere sozialen Kontakte, nahezu alles läuft über sie, mir hingegen erteilt sie Umgangs- und Kontaktverbote, zu Personen, die sie nicht in meinem Leben sehen will. Das klingt dramatischer, als es ist. Faktisch hat sie mich jedoch entmündigt und sich rechtlich einwandfrei gegen meinen Ausfall abgesichert. Ich gehöre tatsächlich ihr.

Ihre psychische Domianz und Überlegenheit, die auf mich seit Jahren einwirkende psychische Fremdestimmung, sind vollumfassend, für mich undurchsichtig und dadurch gewaltig. Sie erzieht mich, ich habe mich ihren Regeln für unser Lebensmodell zu unterwerfen, ihr zu folgen, in jedem Aspekt, und sei er noch so alltäglich. Anfangs durfte ich mitgestalten, mittlerweile sind alle alten Vereinbarungen von ihr revidiert worden - CIS machte es möglich.

SM setzt sie ein, um mich zu erziehen, zu manipulieren und um mich abzurichten, auf das, was ihr Freude bereitet und um mich in meiner Entscheidungsmöglichkeit immer weiter zu reduzieren, damit ich ihr, befreit von eigenen Ideen, folgen kann. Hier ragen Session- und Studioasoekt weit in den Alltag hinein, denn sie bedient sich des Instrumentariums, das im Studio stattfindet. Wenn ich Fehler mache, schlägt sie mich, sie peitscht mich aus, um mich wirklich zu bestrafen oder um mich zu erniedrigen. Sie sperrt mich weg, wenn sie keine Verwendung für mich hat oder sie legt mich an die Kette, wenn sie allein unterwegs ist. Viele dieser Erlebnisse beschreibe ich hier im Blog.

Die Herrin entscheidet sämtliche Aspekte, im Thema, im Leben draußen, in Erziehung und Abrichtung, im Studio.

EPE - Erotic Power Exchange, meine sexuelle Fremdbestimmung

Und die Herrin entscheidet darüber, was im Bett stattfindet, Erotic Power Exchange, sie entscheidet über unsere, ihre und meine Sexualität, es ist sexuelle Fremdbestimmung, damit fing alles an, damit köderte sie mich. Sie legte fest, mich zu einem Bi-Sklaven abzurichten, mich anal abzurichten, mich der Analverklsavung zuzuführen, um mich auf den Strich zu schicken, ja, um einen billigen Stricher aus mir zu kreieren.

Dennoch gibt es kein Davor und kein Danach, wie bei einer Session, einer Party oder einem Spielabend, wie bei einem SM-Spiel. Weil wir es leben.



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