Montag, 7. Mai 2018

Sklavenleben, was habe ich nicht mehr verdient?

Ein Sklavenleben. Was habe ich seit dem nicht mehr verdient? Was ist mir im Laufe der Jahre immer mehr abhandengekommen.

Das Kettenleben als Kettensklave einer Domina. 70-100 Stunden wöchentlich sind keine Seltenheit. Ganze Tage und Nächte verbringe ich an der Kette. Daran hat die Herrin mich gewöhnt. Freiheit kann man verlernen und vergessen.

Kleidung

In der Regel bin ich nackt, trage nichts, außer einen Ring um die Eier. Wenn die Temperaturen es nicht zulassen oder wir den Hof verlassen, bin ich nur mit einem schwarzen Arbeitsanzug bekleidet. Die wenigen Anlässe, zu denen ich draußen in anderer Form, in Straßenkleidung, teilnehme, reduzieren sich immer mehr, aber es gibt sie noch zu ca. 5% bis 10%.

Sprechen und freie Kommunikation

Die Herrin gibt vor, wie mein Kommunikationsverhalten auszusehen hat, wie ich mich wem gegenüber zu verhalten habe. Allen habe ich höflich zu begegnen, Dominanten gegenüber verhalte ich mich unterwürfig und tue, was sie verlangen, auf Sklaven und Subs reagiere ich freundlich und zugewandt. Phasen des kompletten Sprechverbotes waren bisher eher von seltener Prägung.

Namen und Individualität

Bereits am ersten Tag mit der Herrin, gab sie mir einen neuen Namen, seitdem heiße ich Michel, später nannte sie mich nur noch Stück, Dreck oder Dreckstück. Es folgten Bezeichnungen wie Sau, Cucki, Leckdreck und C3, das C3-Hörnchen. Mit meinem bürgerlichen Namen hat die Herrin mich noch nie angeredet. Zudem trage ich seit unserer Verehelichung den Nachnamen der Herrin und habe dadurch nun auch einen Mädchennamen, sagt die Herrin.

Freiheit und Unabhängigkeit

Die meiste Zeit eines Tages hier am Hof verbringe ich an der Kette, jede Nacht und die Zeit, die die Herrin nicht am Hof vertreten ist. Oder sie sperrt mich in die Isolationskiste, in den Strafkäfig oder oben unters Dach, in die Kemenate, eine Art Kerkerzelle, in der sie mich zudem auch ankettet. Jeder Aspekt meines Lebens wird von der Herrin kontrolliert und überwacht, sie trifft sämtliche Entscheidungen, sie hat mir den Zugriff auf Finanzen entzogen, entschieden, meinen Arbeitsplatz zu wechseln und sie erteilt Kontakt- und Umgangsverbote zurück ins alte Leben. Sie gibt wirklich alles in sehr engem Rahmen vor, Abweichungen duldet sie nicht.

Sexuelle Höhepunkte, sexuelle Mitbestimmung, sexuelle Entspannung

Ich bin Sexsklave einer Domina, der keine eigenen sexuellen Höhepunkte erlebt, keine selbstbestimmten Orgasmen, sondern nur Bedienersex durchführt, für die Herrin, für andere Herren, weil sie aus mir Hetero einen Bi-Sklaven formte. Ich habe ein Leben ohne Orgasmen verdient, sagte sie einmal. Sexuelle Erniedrigung ist zu meinem Sex geworden.

Würde und Respekt

Oft kommt es vor, dass ich der einzige bin, der nackt ist, alle anderen sind bekleidet, ich bewege mich dann oft am Boden und lecke an ihren Füßen, bediene sie, werde von der Herrin laut gerufen, habe  mich dann sofort zur Herrin zu begeben, egal, was ich gerade mache, ob ich esse oder trinke oder mich gerade unterhalte. Die Herrin hat keinen Respekt vor mir also muss niemand sonst Respekt vor mir haben.

Wahrheit

Als Sklave habe ich kein Anrecht darauf, zu erfahren, was wahr ist, was erfunden, ausgedacht und erlogen ist, denn das, was die Herrin verkündet, ist die Wahrheit, die für mich Gültigkeit hat. Die Herrin muss arbeiten? Die Herrin hat einen Geschäftstermin? Die Herrin fährt zu ihren Eltern? Die Herrin trifft eine Freundin? Oder die Herrin trifft sich mit ihrem Liebhaber? Wahrheit ist das, was die Herrin vorgibt. Die Lüge ist auf dem Weg, zu meiner Wahrheit zu werden.

Rücksichtnahme, Unversehrtheit, Gnade

Wenn es wehtun soll, wird es wehtun, bis es zum Ende kommt, nicht vorher. Mein Körper ist voll von Tätowierungen, die Herrin lässt mich immer weiter tätowieren, sie entscheidet, was mir wo tätowiert wird. Gnade hat sie vor einiger Zeit offiziell verabschiedet. Nur unterwürfiges Verhalten, kriecherische Ergebenheit, immer, wenn sie diese einfordert, ansonsten wird es mir schlecht ergehen.

Egal, was andere denken, es ist unser Leben, das wir beide genau so wollen.



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