Montag, 25. Juni 2018

Warum als Sklave und Ehesklave erbärmlich?

Welchen Maßstab sollte ich ansetzen, wenn ich darüber nachdenke, warum die Herrin mich erbärmlich findet? Gesellschaft? Thema? Unsere Beziehung? Mich selbst?

Gesellschaftlich erbärmlich

Gesellschaftlich primitiv, weil ich, aus sämtlichen ihrer Strukturen entfernt, ein Sklavenleben führe, nackt am Boden krieche und Füße lecke, mich anpissen lasse, Klo bin, ausgepeitscht werde und auf den Strich geschickt wurde. 

Verachtenswert, weil ich den Status Mensch für mich ablehne und mich im Tierstatus wahrnehme. Weil ich gern in Ketten gelegt in einem Verlies meinen Platz einzunehmen bereit bin, weil ich auf jede erdenkliche Weise sexuell erniedrigt und missbraucht werden kann. 

Tätowiert bin ich auch noch, auf diese extreme Weise.

Im Thema SM, BDSM erbärmlich

Im Thema unangenehm und tendenziell schlecht, weil ich tabulos bin und alles mit mir machen lasse, das Steuern von unten hinterfrage und für mich ablehne und darum bettele, schlecht behandelt zu werden. 

Ich lasse mich überall hin schlagen und nehme dauerhafte Schäden und bleibende Beeinträchtigungen durch die Herrin und jeden, den sie dafür autorisiert, in Kauf.

In unserer SM-Ehe erbärmlich

In unserer Beziehung irrelevant, weil ich dabei bin, meinen Willen zu verlieren, um im Leben der Herrin zu verschwinden, ich werde immer willfähriger und habe meine Würde vollständig verloren. 

Unwichtig, weil ich von ihr mit Keuschhaltung erniedrigt werde, während sie Sex mit anderen Männern hat. Unappetitlich, weil ich das Sperma dieser Männer aus ihren Kondomen schlucken und aus der Herrin auslecken muss, die sie besamen. 

Sexuell bedeutungslos und deshalb zum Totlachen, weil die Herrin mich darauf abgerichtet hat, dass ich Sex nur noch mit Männern haben werde, passiv, bedienend, als Zweiloch, dadurch faktisch also homosexuell bin.

Elendig, weil ich mittellos bin, mein gesamtes Gehalt abgeben muss und mich zudem vor unserer Eheschließung für die Herrin hoch verschulden musste, ein Kredit, den ich seit vier Jahren, heute noch immer, zurückzahle. 

Unzureichend und von geringem Wert, weil die Herrin sämtliche Entscheidungen für uns trifft und mich entmündigt hat. 

Eklig und abstoßend, weil die Herrin von mir Praktiken erwartet, mit denen sie mich erniedrigt, um die ich lernte, zu betteln, bei denen sie sich jedoch angewidert wegdreht und ich ihr danach den restlichen Tag nicht einmal mehr die Füße lecken darf oder sogar von ihr weggesperrt werde, um mich zu regenerieren.

Vor mir selbst erbärmlich

Dürftig und anspruchslos, weil ich nur noch in einem Sklavenleben stattfinden kann, die Herrin dort als einzige Instanz und Konstante sehe und ich meinem Leben darüber hinaus keinen Wert mehr beimesse. 

Verachtenswert und übel, weil ich auf Menschlichkeit und Menschenrechte keinen Wert lege, stattdessen Vergewaltigung, Folter und Missbrauch durch die Domina, der ich gehöre und jeden, den sie autorisiert, für mich und an mir als artgerecht empfinde. 

Widerlich, weil ich mich beliebig herumkommandieren lasse, auspeitschen lasse, darum bettele, die angesetzte Dosis zu erhöhen, weil ich nacktgehalten werde und mich auf Befehl einer Domina zutätowieren ließ. 

Bemitleidenswert, weil ich die Herrin angebettelt habe, mir Begriffe wie "Zweiloch", "Stricher", "Schluckt Sperma" und "Klosklave" tätowieren zu lassen. Ich würde mir alles und mich überall tätowieren lassen. Einen Kettensklaven ließ die Herrin mir bereits tätowieren.

Lächerlich, weil ich alles tun werde, was auch immer die Herrin von mir erwartet und verlangt. 

Armselig, weil ich mir meinen Penis sofort entfernen lassen würde, um mir eine Vagina zu operieren, wenn die Herrin es anordnet.

Tabulos, grenzenlos, willfährig, Sklave

Geht es noch erbärmlicher? Das kann SM aus einem machen, Total Power Exchange, Complete Irrevocable Submission führten mich wohl hier her. 

Alles in allem erbärmlich also, weil ich Sklave bin. Zudem gern erbärmlich. Das musste mal raus.

Was habe ich vergessen?
Wann hört es auf? ?


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BDSM, SM, Knechtschaft, Kettensklave, ein Leben, immer mehr an der Kette einer Domina, einer Herrin, der Eheherrin. Erbärmlich, Sklave, Bekenntnis Sklavendreck.

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