Donnerstag, 5. Juli 2018

Herrin Mutter, ich weiß, in diesem Sklavenleben zu verschwinden

Ich bin mir dessen so sehr bewusst, tatsächlich nichts anderes mehr leben zu können und irgendwann in diesem Sklavenleben komplett zu verschwinden. Es ist das am Eintreten, wovon ich zeitlebens träumte, seit bald sieben Jahren bin ich dank Ihnen auf diesem Weg.
Ich würde gern mehr über Ihre Ziele erfahren, zumindest von denen, die für mich offiziell sind und an denen Sie mich teilhabenlassen. 
Niemand kennt mich so gut, wie Sie, vielleicht sogar wissen Sie alles von mir oder sogar mehr von mir, als ich. 
Wissen Sie, wenn ein Tiertransport vor mir fährt und ich mehrstöckige enge Gitterboxen aus Metall sehe, die zu einem unbekannten Ort gebracht werden, steigt die Sehnsucht in mir auf, die mich erkennen lässt, dass es für mich an diesem Ort die einzigartige Romantik der Verlorenheit eines Sklavenlebens gibt, einer Sklavensau. Die Sau, die ich durch Sie wurde, ist entfesselt und will gelebt werden. 
Ich kann es selbst kaum fassen, kann mir aber vorstellen, in so einem Viehtransport für eine von Ihnen beliebig angesetzte Verwahrungszeit in irgendeinem Loch zu verschwinden. Es kann eine Woche sein oder ein Monat, es kann aber auch ein Jahr sein. Wenn es eine gute Zeit für Sie gibt, in der ich vakant bin, dann bitte ich Sie, mich diesem zuzuführen, um dort auf Sie zu warten. Darin sehe ich meinen Wert. 
Warum gibt es keinen Ort, an dem reale Sklaven für von der Herrin definierte Zeiträume verwahrt werden können? Mit Lagerarbeit, Erniedrigung, Sedierung und Missbrauch? 
Lassen Sie mich bitte traurig sein, Herrin Mutter, unterstützen Sie mich bitte, traurig zu sein, bitte, Herrin Mutter. 
Ist das schlimm, dass ich so von mir denke? Ich möchte, dass Sie niemals wieder Rücksicht nehmen, sondern mich langsam im Sklavenleben belassen. Welche Ziele kann es geben?

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