Freitag, 6. Juli 2018

Kerkerhaltung - die Nacht bricht langsam ein

Es wird kalt, trotzdem es Sommer ist, zieht die Kälte der Dunkelheit langsam zu mir hoch. Das letzte Mal war es kaum auszuhalten stickig und heiß, heute friere ich, muss mich gleich einpacken. 

Ich glaube, dieses Mal werden Sie nicht zurück nach Hause kommen, Herrin Mutter, sondern bei ihm im Hotel übernachten, mit ihm essengehen, Rotwein trinken, draußen das Leben genießen, während Sie wissen, dass Sie hier einen Sklaven in einer Kerkerzelle angekettet halten. Wann werden Sie morgen zurück am Hof sein, Herrin Mutter? Ich muss doch morgen arbeiten und Sie sagen, dann muss ich eben später anfangen. 


Draußen wird es ruhiger, die Tiere sind nicht mehr zu hören, keine Landwirtschaft, kein Auto, nichts dringt mehr in meine Kerkerzelle. Es ist auf dem Weg, die Umsetzung dieser Bilder, ein nacktes Wesen, an einer Kette, in einem fensterlosen Raum, eingemauert, ein Kerkerleben hält langsam Einzug, so leise, so unbeschreiblich leise. 

Leise und dennoch dunkel, böse, kalt, befreit von Gesellschaft, wesentlich entmenscht, wer lieber wieder gehen können möchte, sollte sich nicht an diese Kette legen lassen, in dieser Kerkerzelle, in diesem kalten Loch. 

Was für ein Unterschied, wenn ich mir vorstelle, wo Sie, Herrin Mutter, wohl jetzt Ihre Zeit verbringen, welchen Rotwein Sie trinken, was sie speisen, welche Gespräche Sie führen. Ich werde gerade auf diese leise und langsame Weise zu ihrem Kerkersklaven, der vielleicht nun langsam daran gewöhnt wird, hier immer mehr Zeit zu verbringen. Muss ich davor Angst haben oder sollte ich mich darüber freuen? Ich weiß nichts mehr.



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BDSM, SM, Sklave, Fußsklave, Ehesklave in Knechtschaft, Kettensklave, ein Leben, immer mehr an der Kette einer Domina, der Eheherrin Helene Neith, Kerkerleben, Kerkerhaltung

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