Freitag, 13. Juli 2018

Wie Dreck behandelt werden, weil ich Dreck bin

Plötzlich erkenne ich mich in diesem einen durchdringenden Bild, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht, seit ich es sah. Es ist das Bild einer Sexsklavin, die zu einem billigen Flittchen zurechtgemacht ist, von jemandem, der sie so sehen will, den sie wohl Daddy nennt. 

Auf einmal sehe ich mich in diesem Bild

Extrem kurzes und enges rosa Minikleid, Armstulpen, High Heels, schwarz, Lack, Plateau, vorne extrem weit geöffnete Peep Toes. Um den Bauch ein Gurt, am Hals eine breite Glitzerkette, lange, offene, strohige Haare, weit herausgewachsene Blondfärbung, Tränen im Gesicht, schaut sie hoch, in die Kamera, sitzt an einem unbenutzten Hotelbett. Sie ist seine Puppe, die ihren Herren sicher Daddy nennt, so, wie ich meine Eheherrin nun auch Mutter nenne.


"Du wirst wie Dreck behandelt, weil du Dreck bist, Stück!"

Was passiert hier gerade? Ich habe Angst. Schon wieder stehe ich vor so einer unfassbaren Veränderung?

Warum muss ich diese Kleidung tragen? 

Weil Mutter es an mir sehen will, was sie mir gekauft hat, habe ich anzuziehen, am Hof trage ich nur den schwarzen Arbeitsanzug, ansonsten hält sie mich nackt und an der Kette oder sperrt mich in den Kerker. Billig sehe ich aus, neben ihr so immer minderwertig und herabgesetzt, untergeben.

Warum wird mein Gesichtsausdruck immer öfter immer leerer? 

Weil Ausweglosigkeit mich immer öfter umgibt, ich das normale Stinoleben immer mehr verlerne und vergesse, hochverdichtet nur noch im Sklavenleben existiere, nur noch nach Mutters Regeln und Gesetzen mein Leben führe.

Was ist aus mir geworden?

Eine Kreatur, die auch auf jedem Hotelzimmer verschwinden kann, um zu bedienen, um schlecht behandelt zu werden, nach Mutters Vorstellungen, der Dreck, der ich bin, Ehesklave, kein Ehemann.

Wofür bin ich da?

Arbeiten, Geld abgeben, keusch gehalten, Sadismus und Perversion auf abartige Weise bedienen, weggesperrt, verwahrt werden, hecheln, betteln dürfen, Subjekt sein, Objekt sein, das keine Gnade verdient hat, das hinter verschlossenen Türen um Gande winseln darf. Jemand, der angespuckt und ausgelacht werden kann.

Was wird aus mir werden?

Immer weniger werde ich sein, werde ich ich sein, immer mehr Sklave und Subjekt, immer weniger normalen Kontakt zu Mutter und auch zu anderen Damen und Herren aus dem Thema. Aus der Stinowelt schon bald vollkommen entfernt, kann ich dort irgendwann nicht mehr stattfinden. Eine arme, eine erbärmliche Kreatur wird aus mir werden. Wie billig bin ich, wenn ich vergleichbares Material sehe, das ich als wirklich richtig billig ansehe? Genauso billig, nur eben auf der anderen Seite des Geschlechts, männlich, würdelos, Zweiloch, unten.

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