Freitag, 13. Juli 2018

Wir führen eine Ehe, es ist jedoch eine SM-Ehe

Nähe, Distanz, Härte, Liebe, Vertrauen und die immer tieferen, dunkleren Abgründe, die uns begleiten. Wir führen eine Ehe, es ist jedoch eine SM-Ehe, eine Ehe, die aus einer Beziehung entstammt, die im Thema, im SM begann, nur dort ihren Ursprung hat - bei SM-Hamburg. Das verändert alles, wir führen keine Beziehung in der Art, wie wir es früher mit anderen Partnern taten. Wir haben eine andere Ebene der Nähe, der Zuwendung und des Vertrauens. 


Jetzt kommt mir wohl die Form von Nähe abhanden, die in Stinobeziehungen für die großen Gefühle sorgt, das, was diese Beziehungen zu einem Großteil ausmacht. Bisher kannte ich nur diese Form von Nähe, um meine Liebe zu zeigen, zueinander zu gehören. Aber ich führe keine Stinobeziehung, ich bin in einer SM-Ehe gelandet, in der wir uns für SM als Lebensstil, als 24/7 Lebensmodell entschieden haben, um als Herrin und Sklave zu leben, im totalen Machtaustausch, für mich in vollkommener und unwiderruflicher Unterwerfung, real, wie unsere Ehe, eine Entscheidung fürs Leben.

Ehesklave, Eheherrin, Mutter meines Sklavenlebens

Wir haben alles dafür getan, um aus mir einen abhängigen Sklaven zu machen, um immer mehr entmündigt zu werden, fremdbestimmt, erniedrigt, herabgesetzt in jedem Status, jemand, der ein Sklavenleben zu führen hat, der zurückgeführt wird in die Kindheit. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern dauert noch immer an, diese Entwicklung, die Mutter anhand SM-Erziehung und teils harter Abrichtung an mir vornimmt.

Unsere Nähe ist eine andere Form von Nähe

Welche Nähe darf ein Sklave zu seiner Herrin aufbauen? Jede, die sie ihm gewährt. Wenn ich vor ihr krieche, bin ich ihr so nah, wenn ich an ihren Füßen lecken darf, vor ihr Knie, ihre Beine umarme, an ihrer Hand lecke, selbst, wenn sie mich auspeitscht.

Aber auch das Zusammensitzen, kochen, essen, Rotwein trinken, stundenlange Gespräche führen, über Gott und die Welt, sie dabei berühren, immer wieder fasse ich sie an, genieße jede Sekunde mit ihr, alles mitmachen zu wollen, überall mit hingenommen werden, nur, um bei ihr zu sein. Dort, wo sie ist, ist mein Zuhause, wenn ich bei ihr bin, habe ich Urlaub. Dennoch habe ich immer Distanz zu wahren, leise zu fragen, wenn es sein muss, zu betteln, um unsere Form von Nähe zu erfahren. Nähe aus der Stinowelt kommt darüber hinaus bei uns kaum vor und ich vermisse sie auch nicht, es ist nur der Abschied vom Alten, den ich vernehme. 

Liebe, Beziehung, Ehe, Leben - auf unsere Weise - im Thema. 




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