Mittwoch, 11. Juli 2018

EPE - Erotic Power Exchange, kann man sich an ein Leben in Keuschhaltung gewöhnen?

Die Fragen, die ich mir wohl immer wieder stellen muss, kann man sich an ein Leben in Keuschhaltung gewöhnen? Kann man sich daran gewöhnen, in seinem Leben permanent real erniedrigt zu werden? Erniedrigt durch Zustände und durch Aufgaben, die man erledigen muss. 

Erniedrigung durch Keuschhaltung?

Keuschhaltung bedeutet bei uns für mich weder, gar keinen Sex mehr zu haben, noch, keine sexuellen Höhepunkte mehr zu erleben. Keuschhaltung bedeutet bei uns, dass ich von der Herrin weitestgehend davon entfernt werde und sie es ist, die mir beides in Art und Weise vorgibt, es mir einteilt, zuweist, dosiert oder entzieht, den Sex, den ich haben darf, an dem ich teilhaben und teilnehmen darf - am Penis, in meinen Löchern, in meinem Kopf.


EPE - Erotic Power Exchange

Jetzt stehen wir kurz vor unserem siebten Jahrestag und damit blicke ich auch auf sieben Jahre Keuschhaltung zurück, EPE - Erotic Power Exchange - vom ersten Tag an, das war ihre Bedingung. 

Aber habe ich mich an Keuschhaltung gewöhnt? 

Ich glaube, ja, denn es gehört seit vielen Jahren zu meinem SM-Alltag, auch die Kontrolle über meine Sexualität verloren zu haben, und das, trotzdem unser gesamtes SM-Leben hier vollkommen durchsexualisiert ist. Vor sieben Jahren begann ich, mich ihr zu unterwerfen, ihrem Willen, ihrem Anspruch, ihrem Wort, ich war einer ihrer Spielpartner geworden, ihr Sub und mit Sex fing alles an, also auch meine Unterwerfung.

"Dein Schwanz gehört jetzt mir, nicht mehr dir!"

Mein Teil an dieser Geschichte ist der Part des keusch gehaltenen Cuckolds und Sexsklaven. Den Weg, eines meiner persönlichen Ziele, Eunuch zu werden, stoppte die Herrin, Status heute, wird sie dieses nicht an mir vornehmen lassen - in keiner Weise, außer mit chemischer Kastration, die sie heute vermehrt ansetzt.

Daran lässt sich eindeutig erkennen, dass ich im Zweifelsfall auch kein Mitspracherecht hinsichtlich meiner persönlichen Entwicklung und meiner Ziele, Wünsche und Sehnsüchte mehr habe. Die Herrin sorgt für mich, die Herr passt auf mich auf, die Herrin Mutter. Sie ist die Mutter meines Sklavenlebens und gerade überkommt mich der perfide, böse Gedanke, dass Mutter mich seit den Jahren unserer Beziehung immer weiter abschleift, aus einem unterbewusst unzufriedenen Mann, der sein eigenes Leben noch nicht fand, schliff sie einen kantigen Sklaven, schliff ihn immer weiter runter, sammelte den Staub, der dabei entstand, bis der Sklave komplett abgeschliffen war, nur noch aus Staub bestand, den sie in eine kleine Metallbox schüttete, ihn dort seitdem aufbewahrt, verwahrt, in ihrem Leben, nach ihren Vorstellungen. Ist das böse? Mutter?

Als Cuckold führe ich nicht das Sexleben eines Mannes 

Mutter sagt, das Wort Mann passt nicht mehr zu mir, seit einiger Zeit redet sie von Kindheit, wenn sie über meine Entwicklung und meinen Status spricht.

Heute erkenne ich, was ich dadurch alles verloren habe, kein Leben als Mann zu führen, der die Gefühle seiner Erregung täglich unzählige Male stimulieren und befriedigen kann, mit sich selbst, mit der Frau, mit der er verheiratet ist und die eindeutig versaut auf viel und harten Sex steht, oder mit jeder Frau, oder im Bordell.

Die Erregung ist meine Form von sehr erniedrigender Befriedigung, denn nur sie ist mir geblieben.

--- 
BDSM, SM, Sklave, Fußsklave, Ehesklave in Knechtschaft, Kettensklave, ein Leben, immer mehr an der Kette einer Domina, der Eheherrin Helene Neith, EPE, Erotic Power Exchange, Keuschhaltung, Lebenszeitkeuschhaltung, Kein Mann mehr

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen